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Reiseberichte 

Kurzreise Ostern 2015 - Kroatien      

Kuchl (A) - St. Pantaleon-Erla - Mayerling - Wien - Laibach (SLO) - Plitvicer Seen (HR) - Rovinj - Porec - Dajla - Triest (I) Gorizia - Vrsic-Pass (SLO) - Kranjska Gora - Kuchl (1832 km)

Kroatien 2015 
(zum Vergrößern auf die Karte klicken ...)

Bilder: Schusterreise 2015
Tag 1Fr. 27.03.2015
Kuchl - St. Pantaleon-Erla Nachmittag:
Bewölkt
+ 10° C
Reisezeit: 15:46 - 17:45 Uhr0 - 176 km
 
Schusterreise 2015

Seit einiger Zeit lade ich meine zwei Schwestern (die "Schuster-Dirndln") jährlich zu einer Fahrt mit dem Wohnmobil ein. Wir sehen uns zwar auch so öfters, aber diese Ausflüge sind eine wunderbare Gelegenheit, um gemeinsam etwas zu erleben, um über alte und neue Zeiten zu sprechen und die Familienbande noch enger zu schnüren. Meine beiden Schwestern sind zwar absolut keine Camper, trotzdem haben sie das Reisen mit dem Wohnmobil schnell lieben gelernt und so haben wir vier (Maria-Luise und Margreth, Sonja und ich) biher schon die Toskana bereist und Prag besichtigt.

Da wir unsere traditionelle Osterreise mit unseren Freunden - den Bocheis - leider ausfallen lassen mussten, verlegten wir den Termin der Schusterreise 2015 einfach auf die Osterwoche. Wohin? - Als grobes Ziel habe ich mir mal die Plitvicer-Seen vorgenommen ... 

Am Freitag, den 27. März geht es also los. Sonja und ich tuckern über die Westautobahn zu unserem ersten Ziel: Reisemobilcenter Skohautil in Erla, St. Pantaleon (NÖ) ...

Zwischengeschichtl - Herr Skohautil:
Ich muss unsere Schustertour 2015 mit einem Zwischengeschichtl beginnen ...
Es war nämlich so, dass mich vor einiger Zeit ein gewisser Herr Skohautil angerufen hat. Herr Skohautil ist Chef des gleichnamigen Reisemobilcenters in der Nähe von St. Pantaleon (NÖ) und hat mir in dieser Funktion vor knapp drei Jahren unser derzeitiges Wohnmobil (Chausson Flash 26) verkauft. Mit dem Wohnmobil sind wir durchwegs zufrieden und das Gleiche gilt für Herrn SKohautil und seine Mitarbeiter. Trotzdem war ich einigermaßen überrascht, als mich Herr Skohautil am Telefon fragte, ob ich nicht einen Reisebericht-Vortrag anlässlich der Hausmesse seiner Firma machen könnte. Als Ortsfeuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl bin ich zwar gewohnt, Vorträge zu halten - aber einen Reisebericht-Vortrag habe ich noch nie zusammen gestellt. Dementsprechend meine Bedenken, außerdem bin ich der Meinung, dass es da viel geeignetere Fachleute gibt, die das wesentlich besser können ...
Herr Skohautil hielt nichts von meinen Einwänden - ihm gefällt meine Homepage und dies alleine befähigt mich seiner Ansicht nach schon genug, um einen Vortrag zu gestalten. Außerdem wäre Herr Skohautil sich sicher, dass ich der richtige Mann für diese Aufgabe sei ...

Wenn Herr Skohautil das sagt, dann wird es schon stimmen - also setzte ich mich eine paar Tage hin und stellte einen Power-Point-Vortrag zusammen. Laut Ankündigung von Herrn Skohautil sollte es eine "Multimediashow" über unsere Skandinavienreise 2014 - Die Elchtour werden. "Multimediashow" klingt ziemlich hochtrabend - also habe ich mich ganz besonders bemüht und ein paar Filmchen gestaltet und natürlich mit Musik hinterlegt. Herr Skohautil hat gesagt, es ist völlig egal, wie lange der Vortrag dauern wird - Ich weiß, dass nach spätestens einer Stunde bei meinen Feuerwehr-Vorträgen die Kameraden Anzeichen von Müdigkeit zeigen. Also habe ich die insgesamt ca. 3600 Fotos unserer Skandinavienreise aussortiert und komprimiert, sowie meine Kommentare auf das Notwendigste beschränkt. Herausgekommen sind zwar noch immer 90 Minuten Vortrag - aber das sollten die Zuseher (falls welche kommmen ...) doch überleben.

Ein bisschen nervos aber voll Vorfreude konnte/durfte ich am Freitag, den 27. März 2015 nun meinen ersten Reisebericht vor vollbesetztem "Saal" im Reisemobilcenter Skohautil halten. Ca. 100 interessierte Zuseher warteten auf das Kommende ... und es ging mir gut, ich fühlte mich pudelwohl. Was sollte auch wirklich Schlimmes passieren? Die Leute waren (hervorragend bewirtet durch die Familie und die Mitarbeiter von Herrn Skohautil) bester Stimmung; Bilder von der traumhaften Landschaft in Dänemark, Schweden, Finnland und vor allem Norwegen hatte ich genug; auf den Mund bin ich auch nicht gerade gefallen und außerdem war ja meine allerliebste Gattin Sonja bei mir ...


Es war ein wirklich schönes Gefühl, den Menschen von unserer Elchtour, den beeindruckenden Landschaften und Erlebnissen berichten zu dürfen. Ich bin sicherlich kein Experte für die Länder die wir bereist haben - schon gar nicht für Norwegen. Aus diesem Grund habe ich ganz einfach von unserer Art zu reisen, von unseren persönlichen Eindrücken in der Art unserer "Zwischengeschichtln" vorgetragen und ich glaube, dass es (hoffentlich) gefallen hat ...

Die Reaktionen waren zumindest nach ca. zwei Stunden (inkl. Puplikumsfragen) mehr als positiv und auch die anschließenden Gespräche im netten Kreise der Wohnmobil- und Wohnwagenbegeisterten entwickelten sich sehr interessant und unterhaltsam ...

P.S.: Nachdem ich jetzt fast drei Jahre gebraucht habe, um mir diesen Namen zu merken (evolutionsbedingte Namensgedächtnisschwäche), darf ich nach diesem Abend zu Herrn Skohautil - "Ferdl" sagen - Ferdl danke!

Übernachtungsplatz
Reisemobilcenter Skohautil
Erla 100
A-4303 St. Pantaleon-Erla

http://www.campingcar.at
kostenlos
 
Tag 2Sa. 28.03.2015
Vormittag:
Bewölkt
+ 10° C
Nachmittag:
Auflockerung
+ 12° C
Reisezeit: 13:00 - 17:45 Uhr St. Pantaleon - Mayerling - Wien
4 Stunden 45 Minuten176 - 321 - 348 km (172 km)

Nach der gestrigen Aufregung und der langen Nacht haben wir auf dem Parkplatz der Firma RMC ausgezeichnet geschlafen. Den Vormittag verbringen wir mit der Besichtigung der neuen Wohnmobile. Obwohl äußerst schöne Modelle darunter sind, sind wir auch mit unserem Chausson sehr zufrieden. Weitere nette Gespräche unter Wohnmobilisten lassen den Vormittag schnell vorüber gehen. Gegen Mittag treffen meine zwei Schwestern ein, um von nun an gemeinsam weiter zu reisen. Wir verabschieden uns herzlich von der Familie Skohautil und ihren Mitarbeitern und bedanken uns noch einmal ganz herzlich für die nette Aufnahme und Betreuung. Danach geht es weiter in Richtung Wien. Mein spontaner Einfall, das Stift Melk zu besuchen, wird von meinen Schwestern abgelehnt, da sie es schon kennen ...

Also zweige ich dann kurzer Hand bei Alland auf der Wiener Umfahrungsautobahn ab, um zumindest im Schloßkaffee Mayerlin eine kleine Pause zu machen. Mayerling - das kennen meine Schwestern noch nicht, also erhalte ich gnädigerweise ihre Zustimmung. Kronprinz Rudolph hat hier auch anno dazumal gerastet und ist jetzt noch auf Bildern und Statuen allgegenwärtig - aber das ist eine andere Geschichte.

Nachdem wir noch den örtlichen Ostermarkt des Pflegezentrums besucht und natürlich durch meine Damen das Pflegepersonal sowie die Pflegezentrumbewohner finanziell unterstützt haben, fahren wir weiter in die Bundeshauptstadt, wo das Wohnmobil auf dem neuen Wiener Reisemobilstellplatz abgestellt wird. Hier treffe ich zufällig Herrn Friedrich Winter - der am Donnerstag bei der Hausmesse einen interessanten Vortrag über Albanien - Montenegro gehalten hat.
Der neue Stellplatz in Wien ist eine gute Sache: Die Anlage ist zweckmäßig und sauber (eh klar - weil ziemlich neu ...), das Personal nett und hilfreich und am Rand von Wien ideal gelegen. Mit der Metro geht es in ca. 20 Minuten ins Zentrum zum Raimundtheater, wo wir nach einem köstlichen Abendessen beim Italiener um die Ecke, die Rockoper Jesus Christ Superstar besuchen ...
Durch den Film - den ich mittlerweile unzählige Male gesehen habe - entstand in den 70er Jahren vermutlich meine Liebe zu Musicals. Bei der Planung zu dieser Reise, las ich zufällig, dass dieses legentäre Werk von Tim Rice und Andrew Lloyd Webber in der Osterwoche in Wien aufgeführt wird. Mit viel Glück ergatterte ich buchstäblich die letzten vier Karten für Samstag und es hat sich wirklich gelohnt: Drew Sarich als Jesus, Alex Melcher als Judas und das gesamt Orchester zeigten eine imposante Leistung. Auch Nadine Beiler als Maria Magdalena, Mark Sampson als Kaiaphas und das ganze Ensemble trugen das ihre zum großartigen Erfolg bei.
Den Abschluss an diesem Abend bildet ein kleiner Nachtsparziergang und ein gemütlicher Kaffee im Freien ...
 
Reisemobilstellplatz Wien 
Rasenplatz, V + E, WC, Duschen, ....
http://www.reisemobilstellplatz-wien.at/
€ 19,-- pro Nacht ohne Strom
Perfektastraße 49-53, A-1230 Wien,
GPS: 48°08'13" N   16°18'57" E
 
Tag 3So. 29.03.2015
Vormittags:
Leicht bewölkt
+ 12" C
Nachmittag:
Leicht bewölkt
+ 13° C
Autobahnvignette Slowenien: € 15,--Maut Kroatien: € 6,10
Reisezeit: 09:38 - 21:45 UhrWien (A) - Laibach (SLO) - Plitvicer Seen (HR)
12 Stunden 7 Minuten348 - 737 - 1005 km (657 km)
Nach dem ersten gemeinsam Frühstück besuchen wir Sonjas Mutter. Sie freut sich sichtlich über diese Überraschung und will uns gar nicht weiter ziehen lassen. Doch ein paar Kilometer haben wir uns heute noch vorgenommen. Auf Empfehlung meiner Tochter und da noch keiner Laibach gesehen hat, statten wir Ljubljana einen Besuch ab und genießen die quirrlige Stadt in Slowenien.
Weiters geht es zu den Plitvicer Seen. Bis nach Zagreb geht es flott auf der Autobahn dahin. Danach plagen wir uns schon bei Dunkelheit auf einer vielbefahrenen Bundesstraße bis zu den Plitvicer-Seen dahin. Eigentlich wollten wir hier einen Campingplatz ansteuern, aber überraschender Weise darf man auf den zwei Parkplätzen des Naturparks frei übernachten (gilt nicht für die Hauptsaison) und da ja sowie schon die Nacht herein gebrochen ist, nützen wir die Gelegenheit, um mutterseelenalleine und ungestört hier zu übernachten ...
Übernachtungsplatz Plitvicer Seen 
Parkplatz 2 (in der Saison ist das Übernachten verboten)
Asphaltiert, WC, Mistkübel, Imbiss,
kostenlos
GPS: 44°52'59,8" N   15°37'28,9" E
 
Tag 4Mo. 30.03.2015
Vormittag:
Leicht bewölkt
+ 12° C
Nachmittag:
Sonnig
+ 15° C
Besichtigung Plitvicer Seen 
Autbahnmaut bis Rijeka: € 15,51Autobahnmaut bis Rovinj: € 8,--
Reisezeit: 17:35 - 22:00 UhrPlitvicer Seen - Rovinj
04 Stunden 25 Minuten1005 - 1331 km (326 km)
Heute steht die Wanderung zu den Plitvicer Seen auf dem Programm. Zuerst fahren wir auf den Parkplatz 1. Auch hier wäre ein Übernachten möglich gewesen. Nach dem Eintritt (ca. € 7,-- in der Vorsaison) empfängt uns die unbeschreiblich schöne Natur mit unzähligen Wasserfällen und 16 Seen, die durch den Fluss Korana und den Nebenflüssen gespeist werden. Seit 1979 gehört der Naturpark zum UNESCO Weltnaturerbe und das landschaftlich einmalige Gebiet diente neben vielen anderen auch für die Karl-May-Filme als Kulisse.

Bilder: Plitvicer Seen

Nach einigen Stunden purem Naturerlebnis kehren wir zu unserem Wohnmobil zurück und setzen nach dem Abendessen (selbstgepflückte Bärlauchsuppe) unsere Reise fort in Richtung Rovinj, das wir gegen 22:00 Uhr erreichen. Die Reception des Campingplatzes Porton Biondi ist schon verlassen, als wir ankommen. Da der Schranken offen ist, suchen wir uns ein schönes Terassenplatzerl und begeben uns zur wohlverdienten Ruhe ...
Campingplatz Porton Biondi 
Terassenförmig, Schotter/Rasen, 1 km bis Altstadt Rovinj
http://www.portonbiondi.com
Aleja Porton Biondi 1, HR-52210 Rovinj,
GPS: 45° 05' 42,1" N      13° 38' 30,2" E
 
Tag 5Di. 31.03.2015
Vormittags:
Sonnig
+ 15" C
Nachmittag:
Sonnig
+ 16° C
Auspann- und BesichtigungstagRovinj (HR)
Bilder: Stadtbesichtigung Rovinj
 
Wenn wir schon einmal auf einem Campingplatz sind (wir haben uns in der Früh problemlos angemeldet), dann sollten wir auch die Vorzüge einer solchen Einrichtung nützen. Ausruhen, stricken, lesen - jeder nach seinem Geschmack - so wird der heutige Tag verbracht, quasi Urlaub bei sonnigen Temperaturen am Meer, während es zu Hause in Kuchl stürmt und zu schneien anfängt ...
 
Am späteren Nachmittag brechen wir auf, um Rovinj zu erobern. Das malerische Städtchen liegt fast noch im Winterschlaf, aber es laufen schon die Vorbereitungen für den jährlich wiederkehrenden Tourismusansturm.
Zwischengeschichtl - Harem:
Schon seit Tagen beschleicht mich das unheimliche Gefühl, dass ich beobachtet werde und ich weiß nicht warum? So bald ich mit meinen zwei Schwestern und meiner Frau aus dem Wohnmobil aussteige oder sonst wo unterwegs bin, stecken die Männer die Köpfe zusammen, tuscheln und schauen uns verstohlen, fast ehrfürchtig nach ...
Ein Straßenkünstler in Rovinj verschaffte mir Aufklärung - vor der Kirche sprach er mich an und es etwickelte sich folgendes Gespräch:

Straßenkünstler: "Hallo - ich bin Artist, kein Terrorist!
Ich: "Schön für dich - netter Spruch."
Straßenkünstler: "Hast du mehr als zwei Frauen?"
Ich: "Drei ..."
Straßenkünstler: "Guter Mann!"
Ich: "Wer hat - der hat ..."
Straßenkünstler: "Harem?"
Ich - relativ kurz angebunden (kenn den Mann ja noch nicht so lange): "Nein!"
Straßenkünstler: "Ah, kein Harem - dann bist du vielleicht Gynäkologe?"
Ich: "Nein auch nicht - warum?"
Straßenkünstler: "Kein Gynäkologe - das ist gut. Weil mein Onkel ist Mechaniker. Er repariert alle Autos der ganzen Familie - alles tip top, nur sein eigenes Auto steht kaputt und rostig in der Garage. Bei den Gynäkologen ist das so ähnlich ..."
Während wir dieses sinnreiche Gespräch führen, schnipselt der Straßenkünstler gekonnt und fingerfertig mit einer kleinen Schere an einem schwarzen Papier herum: "Aber drei Frauen ist nicht schlecht." sagt er nebenbei, "Mann mit vielen Frauen hat viel Ansehen bei uns. Ein Mann mit drei Frauen, dass muss aber auch sehr anstrengend sein - Respekt! Du hast sehr viel positive Energie. Weil du so guter Mann, gebe ich dir dein Porträit statt um € 15,-- um die Hälfte ..."

Ich habe dem talentierten Straßenkünstler dann € 5,-- gegeben. Der Straßenkünstler wünschte mir und "meinen" drei Damen noch viel Spaß und ich finde, dass das Portrait durchaus gelungen ist (vielleicht auch deshalb, weil man darauf die grauen Haare nicht erkennen kannn ...)
Außer uns sind noch wenige Touristen in Rovinj. Wir nützen die fast menschenleeren, engen Gassen, um gemütlich durch zu schlendern. Die Geschäftsleute haben noch Zeit, um mit uns das eine oder andere Schwätzchen zu führen, die spärlichen Besucher der Kaffees und Lokale sind fast nur Einheimische, wir mischen uns darunter. Am Abend genießen wir ein köstliches Mahl im Hafenlokal. Danach verbringen wir eine weitere Nacht auf dem Campingplatz Porton Biondi.
 
Tag 6Mi. 01.04.2015
Vormittags:
Sonnig
+ 15" C
Nachmittag:
Sonnig
+ 18° C
Reisezeit: 10:33 - 21:26 Uhr
Rovinj (HR) - Porec - Dajla - Triest (I) - Gorzia
10 Stunden 53 Minuten1331 - 1381 - 1407 - 1474 - 1513  km (182 km)
Heute geht es wieder auf Achse: Wir umrunden den Limsik-Kanal und werden ein ganz wenig an Norwegen erinnert. Unterwegs treffen wir eine Radlergruppe aus Salzburg. Weiter geht es nach Porec, um auch hier die engen Gassen und den Hafen (der früher wesentlich netter aussah) zu erkunden. Als Lohn gibt es im sonnigen Porec Eis für Alle.

Die Fahrt setzt sich fort und wir finden einen schönen Natur-Badeplatz in der Nähe von Dajla (vermutlich in der Hauptsaison für Wohnmobile nicht anfahrbar ...)
Bilder: Stadtbesichtigung Porec
Nach einem sehr erfrischendem Bad (Wassertemperatur ca. + 14° C ...) und ein paar geruhsame Stunden, geht es in Richtung Triest. Hier waren wir noch nie - hier wollen wir hin.
Trotz regem Nachmittagsverkehr finden wir am Hafen der alten Kaiserstadt einen Parkplatz.
Unser Spaziergang führt uns in die Altstadt zum nicht weit entfernten "Platz der Einheit Italiens". Weiter geht es auf die Burg und danach gilt es, den wunderbaren Sonnenuntergang im Bild fest zu halten. In einem wunderschönen Lokal werden wir an die alte Kaffeehaustradition Wiens erinnert.
Bilder: Stadtbesichtigung Triest
Ein bisschen Zeit haben wir noch und in Triest wollen wir nicht übernachten. Also fahren wir weiter in die italienisch/slowenische Grenzstadt Gorizia und stellen unser Wohnmobil auf einem Supermarkt-Parkplatz ab ...
Übernachtungsplatz SupermarktI-34170 Gorizia (Görz)
Tag 7Do. 02.04.2015
Vormittags:
Sonnig
+ 19" C
Nachmittag:
Schneefall
+ 1° C
Reisezeit: 09:25 - 17:45 UhrGorzia (I) - Kranjska Gora (SLO) - Kuchl (A)
9 Stunden 20 Minuten1513 - 1641 - 1832  km (319 km)
 
Es geht wieder nach Hause. Das italiensiche Kanaltal über Friaul kennen wir wirklich schon zur Genüge. Also fahren wir dieses Mal durch das slowenische Kanaltal von Gorizia über Bovec und dem 1611 Meter hoch liegenden Vrsic-Pass nach Kranjska Gora.
Es ist eine schöne Fahrt: Sonniges Wetter, die julischen Alpen grüßen uns mit schneebedeckten Gipfeln, der Fluss Soca begleitet uns durch enge Schluchten und über 50 - teilweise enge - Kehren geht es hoch auf den Vrsic-Pass. Danach runter nach Kranjska Gora - Mittagessen - und über die Autobahn von Tarvis - Villach, nach Hause. Zwischen dem Katchberg und Kuchl haben wir dann mit einer teilweise schneebedeckten Autobahn zu kämpfen. Hier ist vorsichtiges Fahren angesagt. Wohlbehalten treffen wir gegen Abend zu Hause ein. So geht unsere Schusterreise 2015 zu Ende: Es war sehr schön und wir werden es sicherlich im nächsten Jahr wiederholen ...
Bilder: Heimfahrt

 
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