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Reiseberichte 

Skandinavien 2014: Die Elchtour    (Übersicht) 

Kuchl (A) - Kopenhagen (DK) - Stockholm (S) - Nordkap (N) - Tromsö - Andenes - Lofoten - Trondheim - Trollstigen - Geiranger - Lillehammer - Oslo - Tanumshede (S) - Elchsafari (S) - Brunsbüttel (D) - Nürnberg - Kuchl (9865 km)


16. Juli bis 10. August 2014  9865 km
Übersicht1. Etappe2. Etappe3. Etappe4. Etappe
Vorwort, Statistik, Etappen, Resümee,Auf zum NordkapVom Nordkap zu den LofotenMittelnorwegenVon Oslo nach Hause
 (3965 km)(1509 km)(1722 km)(2669 km)

Vorwort:
Es gibt kaum ein anderes Land, von dem so viele Wohnmobilreisende schwärmen, als von Norwegen. Es gibt unzählige Reiseberichte im Internet und früher galt die Reise zum Nordkap als eines der letzten Abenteuer.
So weit, so gut - auch wir wollten schon lange dahin, wenn da nur nicht diese große Entfernung wäre: Alleine in die südlich liegende Hauptstadt Oslo sind es schon gut 1700 Kilometer und gar zum Nordkap über 3500 Kilometer. Zumindest Südnorwegen müsste sich in den uns normal zur Verfügung stehenden zwei Wochen leicht möglich sein. Das Schicksal meinte es aber heuer besonders gut mit uns und so hatten wir auf einmal mehr als drei Wochen Zeit für unseren Sommerurlaub 2014.

Also was kann es da anderes geben als: Auf zum Nordkap ...
 

Daten:
Bereiste Länder:
- Deutschland: 80,79 Mio. Einwohner, 367.167 km² Fläche, 226 Einwohner/km², Berlin;
- Dänemark: 5,62 Mio. Einwohner, 43.094 km² Fläche, 130 Einwohner/km², Kopenhagen;
- Schweden: 9,64 Mio. Einwohner, 438.575 km² Fläche, 22 Einwohner/km², Stockholm;
- Finnland: 5,42 Mio. Einwohner, 338.432 km² Fläche, 16 Einwohner/km², Helsinki;
- Norwegen: 5,06 Mio. Einwohner, 385.199 km² Fläche, 13 Einwohner/km², Oslo;


Reiselektüre:
Womo-Verlag: - Mit dem Wohnmobil nach Süd-Schweden
- Mit dem Wohnmobil nach Nord-Norwegen
- Mit dem Wohnmobil nach Süd-Norwegen
Marco Polo - Norwegen
Marco Polo - Norwegisch
Anis-Edition - Lofoten und Vesteralen
http://www.visitnorway.com/de
und viele weiter Internetseiten und -Foren ...
Verschiedene Landkarten
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GESAMTSTRECKE Skandinavienreise 2014 - Die Elchtour
Skandinavienreise 2014 - Gesamt-Landkarte 
Zum Vergrößern auf die Karte klicken

Kuchl (A) - Kopenhagen (DK) - Stockholm (S) - Nordkap (N) - Tromsö - Andenes - Lofoten - Trondheim - Trollstigen - Geiranger - Lillehammer - Oslo - Tanumshede (S) - Elchsafari (S) - Brunsbüttel (D) - Nürnberg - Kuchl (9865 km)

  
1. Etappe:
Kuchl (A) - Puttgarden (D) - Kopenhagen (DK) - Stockholm (S) - Rovaniemi (FIN) -Nordkap (N) - (3965 km)

Hier lesen Sie mehr: Auf zum Nordkap


Bilder: 1. Etappe
 
2. Etappe:
INordkap - Skarsvag - Tromsö - Malselfoss - Andenes (Walsafari) - Lofoten  - (1509 km)


Hier lesen Sie mehr: Vom Nordkap zu den Lofoten


Bilder: 2. Etappe
 
3. Etappe:
Lofoten  - Bodo - Polarkreis - Laksfossen - Bergsasen - Trondheim - Trollstigen - Geiranger - Lom - Lillehammer - Holmenkollen (1722 km)


Hier lesen Sie mehr: Mittelnorwegen


Bilder: 3. Etappe
 
4. Etappe:
Oslo - Heddal - Tanumshede (S) - Elchsafari - Esjberg (DK) - Brunsbüttel (D) - Nürnberg - Kuchl (2669 km)

Hier lesen Sie mehr: Von Oslo nach Hause


Bilder: 4. Etappe
 
Hier geht es zur 1. Etappe:1. Etappe

Statistik:
Gefahrene Kilometer:9865 km
  
Länder:Österreich, Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen.
  
Dieselpreise pro Liter:
Durchschnitt: 10,34 l / 100 km
Hallein (A): € 1,274
Halle (D): € 1,359
Fehmarn (D): € 1,399
Lingheim (S): € 1,574
Söderhamn (S): € 1,580
Ananel (S): € 1,569
Sodankyla (FIN): € 1,509
Oderfjord (N): € 1,847
Vella (N): € 1,828
Sigerfjordveien (N): € 1,687
Bodo (N): € 1,680
Steinkjer (N): € 1,682
Bunker (N): € 1,687
Tanumshede (S): € 1,553
Munkedal (S): € 1,591
Köge (DK): € 1,412
Tonder (DK): € 1,305
Guxhafen (D): € 1,339
Gesamt Treibstoffkosten:€ 1578,01
  
Kosten für Maut und Fähren allgemein:€ 726,15
Automatische Maut in Norwegen:€ 46,46
  


Reise-Resümee:

Zum ersten Mal hatten wir mehr als zwei Wochen Zeit für eine Reise. Noch einmal einen ganz großen und herzlichen Dank an Rupert jun. Marlene, Thomas, Maria und Marie-Luise, dass sie uns durch ihre Mithilfe ermöglicht haben, gut dreieinhalb Wochen in der Weltgeschichte herum zu gondeln ...
Nach diesen dreieinhalb Wochen hatte ich im Gegensatz zu unseren bisherigen Reisen aber auch zum ersten Mal das Gefühl, dass der Urlaub ruhig noch ein bisschen länger dauern könnte und das Heimweh hielt sich in Grenzen. Das alleine zeigt schon, dass uns diese Skandinavienreise sehr gut gefallen hat ...

Wenn wir nun von unserer Reise erzählen, kommt leider über kurz oder lang (meistens sofort ...) die Frage: "Wie viele Kilometer seid ihr gefahren" und wenn wir wahrheitsgemäß darauf antworten, folgt fast immer: "Um Gottes Willen, wie könnt ihr euch das nur antun ..." Nur kurz dazu Folgendes vorweg: Nein, die lange Strecke war überhaupt kein Problem (bis auf die Treibstoffkosten ... ;-)). Im Gegenteil, wenn wir ins Wohnmobil einsteigen, beginnt für uns der Urlaub - quasi leben wir den Spruch: Der Weg ist das Ziel. Ich fahre gerne und Sonja hat dieses Mal das Wohnmobil auch einige Kilometer lang gelenkt. Außerdem haben wir Zwei uns immer noch sehr viel zu sagen und zu besprechen. Aus diesem Grund verfliegt die Zeit wie im Fluge und die Zwischenstopps sorgen für angenehme Unterbrechungen der Reise.

Aber nun zu unserer Elchtour 2014 - Was bleibt von dieser Skandinavienreise wirklich im Kopf: Zuerst einmal die Wahnsinnsfahrt zum Nordkap - das werden wir unser Lebtag lang nicht mehr vergessen! Neben interessanten Stadtbesichtigungen dann die wunderschöne Natur, sehr viel Natur: Wald so weit das Auge reicht, begleitet von Wasser in allen möglichen Formen, von stillen Seen, tiefen Fjorden, wilden Flüssen und tosenden Wasserfällen. Daneben ragen steile Berge in die Höhe und verleihen dem Ganzen etwas Majestätisches. Man erlebt diese Natur hautnah, trifft bzw. sieht Rentiere, Elche, Dachse, Füchse, Wale, tausende Vögel und auch die Flora ist einzigartig. Die bereisten Landschaften sind so schön und vielfältig, dass man schnell ins Schwärmen gerät. Besonders dann, wenn ich an die kitschigen Abendstimmungen und Wolkengebilde denke. Aber man kann es gar nicht richtig in Worte fassen, sondern man muss es ganz einfach selbst erleben.
Das Wetter war absolut angenehm, wir haben es als (für unsere Heimat) sommerlich normal empfunden. Die Norweger sprachen von einer außergewöhnlichen Hitzewelle. War es einmal für kurze Zeit bewölkt oder regnete es sogar, dann bescherte uns das trotzdem beeindruckende Bilder und mystische Momente.
Die Sorge vor Gelsenschwärmen war völlig unbegründet. In Norwegen haben zum Beispiel nur zwei Exemplare dieser Gattung mein süßes Blut gekostet, hingegen zählte ich nach nur einem Abend in Deutschland 26 Gelseneinstiche an mir. Ohne von Vorurteilen belastet zu sein, haben wir die Erfahrung gemacht, dass diejenigen Norweger, die wir getroffen haben, auf keinen Fall unfreundlich, aber doch eher wortkarg und etwas kühl in der Kommunikation gewesen sind. Nichts desto trotz, ist Norwegen ein Paradies für Wohnmobilreisende: Saubere Parkplätze an jeder Ecke mit ebenso sauberen Sanitäranlagen. Ver- und Entsorgungen findet man ebenfalls vieler Orts. Frei Übernachten mit Hausverstand ist fast überall möglich.

Wir haben also schon ein bisschen von Skandinavien gesehen und uns in diese Landschaften verliebt, der Großteil - besonders Süd- und Fjordnorwegen wartet aber noch auf uns und wir werden sicher wieder kommen - quasi die Vorfreude ist jetzt schon riesengroß ...
 
 
Hier geht es zur 1. Etappe:1. Etappe
 
 
 

© Rupert Unterwurzacher
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