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Reiseberichte 

Balkanreise nach Griechenland - 2014 

Kuchl (A) - Rovinj (HR) - Medjugorje (BIH) - Mostar (BIH) - Montenegro (MTN) - Albanien (ALB) - Griechenland (GR) - Igoumenitsa - Parga - Patras - Kloster Mega Spileon - Korinth - Athen - Delphi - Meteora Klöster - Ostküste - Heimfahrt - Mazedonien (MAZ) - Serbien (SRB) - Kroatien (HR) - Slowenien (SLO) - Villach (A) - Kuchl (4996 km)


11. bis 23. April 2014  4996 km
Übersicht1. Etappe2. Etappe3. Etappe4. Etappe
Vorwort, Statistik, Etappen, Resümee,Anreise über den BalkanWestküste über Patras nach KorinthAthen - Delphi - Meteora KlösterOstküste  - Heimfahrt
 (1814 km)(812 km)(628 km)(1742 km)

Vorwort:
Im Vorjahr hatten unsere Freunde, die Bochei's (Heidi und Sepp) und wir zu Ostern die Reise nach Griechenland geplant. Wie so oft im Leben, kommt es anders als man denkt. Wir (Sonja und ich) sind damals alleine nach Sizilien gefahren. Also haben wir uns für heuer die Reise über den Balkan nach Griechenland auserkoren. Die Urlaubsvertretung für unser Schuhfachgeschäft war Dank Verwandten und Freunde gesichert, also konnte es los gehen ...

Was würde uns erwarten? Man liest und hört so viel in der letzten Zeit: Abenteuerliche Straßenzustände in den Anreiseländern Montenegro und Albanien, wie man in vielen Reiseberichten lesen kann? Traumstrände in Griechenland, an denen man alleine und einsam das Meer, den Sand und die Ruhe genießen kann? An jeder Ecke Steine, Säulen und alte Tempel? Krisengeschüttelte Griechen, die auf deutschsprachige Menschen nicht gar so gut zum Sprechen sind?
Wir ließen alle Vorurteile zu Hause im Mistkübel und machten uns voll Spannung auf, um unsere eigenen Erfahrungen zu sammeln - im Land der Hellenen - in Griechenland ...

Gott hat, als er die Welt erschuf, die Erde mit Hilfe eines Siebes verteilt und jedes Land reichlich mit Boden versorgt. Dann warf er die im Sieb gebliebenen Steine über die Schulter - so entstand Griechenland.
 

Daten:
Land: Griechenland (EU) Hellenische Republik
Lage: Halbinsel und Inselstaat in Südeuropa (Balkan)
10,815197 Einwohner (2011)
Fläche: 131957 km2
81,96 Einwohner pro km2
Hauptstadt: Athen (664046 Einwohner)
Größter Berg: Olymp (Mytikas 2918 m)
Längster Fluss: Aliakmonas (297 km)
Amtssprache: Neugriechisch
Religion: 97 % der Bevölkerung sind griechisch-orthodox


Reiselektüre:
Womo-Verlag: Mit dem Wohnmobil nach Griechenland
http://griechenlandforyou.jimdo.com/
und weitere Internetseiten und -Foren ...
Mythologie der Griechen: Götter, Menschen und Heroen
Verschiedene Landkarten
.
GESAMTSTRECKE Balkanreise nach Griechenland:
Griechenlandreise 2014 
Zum Vergrößern auf die Karte klicken
Kuchl (A) - Rovinj (HR) - Medjugorje (BIH) - Mostar (BIH) - Montenegro (MTN) - Albanien (ALB) - Griechenland (GR) - Igoumenitsa - Parga - Patra - Kloster Mega Spileon - Korinth - Athen - Delphi - Meteora Klöster - Ostküste - Heimfahrt - Mazedonien (MAZ) - Serbien (SRB) - Kroatien (HR) - Slowenien (SLO) - Villach (A) - Kuchl (4996 km)

  
1. Etappe:
Kuchl (A) - Rovinj (HR) - Medjugorje (BIH) - Mostar (BIH) - Montenegro (MTN) - Albanien (ALB) - Griechenland (GR) (1814 km)

Hier lesen Sie mehr: Anreise über den Balkan


Fotoalbum 1. Etappe
 
2. Etappe:
Igoumenitsa - Parga - Patras - Kloster Mega Spileon - Korinth (812 km)


Hier lesen Sie mehr: Westküste über Patras nach Korinth


Fotoalbum 2. Etappe
 
3. Etappe:
Athen - Delphi - Meteora Klöster (628 km)


Hier lesen Sie mehr: Athen - Delphi - Meteora-Klöster



Fotoalbum 3. Etappe
 
4. Etappe:
Ostküste - Heimfahrt - Mazedonien (MAZ) - Serbien (SRB) - Kroatien (HR) - Slowenien (SLO) - Villach (A) - Kuchl (1742 km)

Hier lesen Sie mehr: Ostküste - Heimfahrt


Fotoalbum 4. Etappe
 
Hier geht es zur 1. Etappe:1. Etappe
 
Statistik:
Gefahrene Kilometer:4996
Länder:Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien, Griechenland, Mazedonien, Serbien.
Dieselpreise pro Liter:Hallein (A): € 1,329
Villach (A): € 1,314
Sibernik (HR): € 1,421
Mostar (BIH): € 1,133
Niksic (MTN): € 1,269
Parga (GR): € 1,358
Delfi (GR): € 1,329
Aspros (GR): € 1,379
Kumanovo (MAZ): € 1,099
Rastovica (HR): € 1,413
Villach (A): € 1,334
Gesamt Treibstoffkosten:€ 725,82
 

Reise-Resümee:

Ich glaube, dass sich jeder Wohnmobil-Griechenland-Reisende die Frage stellt: Mit der Fähre oder über den Landweg ins gewünschte Land? So ging es auch uns, aber die Frage war rasch entschieden: Mir wird auf Fähren relativ rasch (nach ca. einer halben Stunde ...) fad und ich fahre gerne mit dem Wohnmobil. Außerdem hatte ich es verabsäumt, bei unserer ersten Reise mit dem eigenen Wohnmobil (2007 - Kroatien) ein paar Ziele (Medjugorje, Moster) zu besuchen. Dazu kam noch, dass in Rovinj zur richtigen Zeit die Red Bull Air Race veranstaltet wurde und das für uns auch ein lohnendes Ziel war. Lauter Gründe, um den Landweg zu wählen. Und es war die absolut richtige Entscheidung für uns. Die Anfahrt war durch die Besichtigungspunkte gut unterteilt. In Montenegro und Albanien ein bisschen abenteuerlich, aber bei vorsichtiger Fahrt ohne große Probleme. Die Reisezeit von drei Tagen war auf Grund der Besichtigungen gut bemessen. Die Rückfahrt über den früher berüchtigten Autoput verlief ebenfalls ohne irgendwelche Probleme und wäre in zwei Tagen locker ohne Stress zu bewältigen gewesen.

Die zweite Frage, die wir uns und auch im Campingforum stellten: "Zahlt" es sich aus, in nur 14 Tagen Griechenland mit dem Wohnmobil zu bereisen? Auch das können wir für uns nach der Heimkehr mit einem eindeutigen JA beantworten. Trotz der relativ langen An- und Heimfahrt haben wir doch einige Sehenswürdigkeiten, die Hauptstadt Athen sowie Ausgrabungen gesehen und zusätzlich noch ein paar Tage zum Ausspannen genützt - was will man mehr. Wir kamen mit relativ vielen Griechen ins Gespräch und haben interessante Menschen kennen lernen dürfen. Negativ im Gedächtnis geblieben sind der Müll, der teilweise umher liegt und die Verbrennungen im Freien (Rauch und Gestank). Abgesehen davon ist Griechenland ein schönes Land mit sehr vielen und hohen Bergen (Olymp - 2917 m), wunderschönen Stränden sowie unzähligen alten Steinen und Säulen. Die Griechen, denen wir begegneten, waren freundlich, offen und gesprächsbereit, wohl wissend, dass wir als Touristen auch ein bisschen Geld ins finanziell geschüttelte Land bringen. Obwohl wir während unserer Reise (Ostern) nur sehr wenige Wohnmobile zu Gesicht bekamen, stufen wir Griechenland als absolut geeignetes Wohnmobilland ein. Die Straßen sind gut ausgebaut und meistens auch ausreichend breit. Enge Ortsdurchfahrten und besorgniserregende Bergstraßen, wie z.B. in Sizilien, Sardinien oder Korsika, haben wir in Griechenland nicht gefunden und auch nicht vermisst. Auch die Suche nach geeigneten Stell- und Übernachtungsplätzen dürfte - zumindest in der Vor- und Nachsaison - keine Probleme bereiten. 
Wie bei unseren meisten Fahrten haben wir auf Grund der wenig zur Verfügung stehenden Zeit, das Reiseland nur "beschnuppert". Mehr wollten wir auch nicht und es hat uns gefallen. Die Inseln und die anderen Strände sparen wir uns für spätere Reisen auf. Und ich bin mir fast sicher, dass auch dann noch die vielen alten Steine herum liegen, um von uns bestaunt zu werden ...
 
Jássas, wie der Grieche zu sagen pflegt ...
 
 
 

© Rupert Unterwurzacher
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