Gästebuch
 Startseite nach rechts Reiseberichte nach rechts Korsika - 2013 nach rechts 3. Etappe

Reiseberichte 

Korsika - 2013 (Teil 3) 

Kuchl (A) - Spilimbergo (I) - Livorno - Bastia (F) - Cap Corso - Tollare - Stausee Padula - Wasserfall de Piscia di Gallo - Porto Vecchio - Bonifacio - Stantari - Portigliolo - Ajaccio - Vizzavona - Corte - Calvi - Galeria - St. Florent - Bastia - Livorno - Kuchl (2761 km)


2. bis 16. Juli 2013  2761 km
Übersicht1. Etappe2. Etappe3. Etappe4. Etappe
Vorwort, Statistik, Etappen, Resümee,Anreise
Cap Corso
Ost- und Südküste - BonifacioHerz von Korsika - das LandesinnereWestküste und Heimfahrt
(1294 km)(174 km)(287 km)(1006 km)

3. Etappe:

Fotoalbum 3. Etappe

 

Portigliolo - Ajaccio - Blutinsel - Schildkrötenfarm - Vizzavona - Corte - Calvi (287 km)
Korsika 2013 - 3 Etappe 
(zum Vergrößern auf die Karte klicken ...)
 
Tag 8Di. 09.07.2013
Vormittags:
Leicht bewölkt
+ 22" C
Nachmittag:
Sonnig
+ 28° C
Portigliolo - Ajaccio - Blutinseln
1468 - 1545 - 1557 km (89 km) 
Reisezeit: 13:00 - 19:35 Uhr6 Stunden 35 Minuten
Am Morgen stehen ein paar kleine Wölkchen am Himmel. Macht aber nichts, wir genießen noch einmal das warme Meer und machen uns nach dem Mittagessen wieder auf den Weg.
Bevor es in das sogenannte Herz von Korsika - ins Landesinnere gehen soll, besuchen wir noch Ajaccio. Mit gut 65.000 Einwohnern nicht nur die Hauptstadt, sie ist auch die größte Stadt in Korsika, zweitgrößter Hafen, größter Flughafen .....
Das Allerwichtigste: Es ist die Geburtsstadt des kleinen Korsen und großen Kriegsherrn: Napoleon Bonaparte, dem man hier auch an vielen Plätzen und Ecken begegnet. Abgesehen davon ist Ajaccio, das man sehr komisch ausspricht (A-schacksio), eine sehr sehenswerte Hafenstadt. Nach dem wir unsere Fahrzeuge auf einen ganz neuen Parkplatz direkt am Meer und am Rand der Innenstadt abgestellt haben, nützen wir die Gelegenheit, um ein bisschen am Hafen und durch die Innenstadt zu schlendern und gemütlich einen Kaffee zu schlürfen ...
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Bilder ... 
 
Zirka 10 Kilometer außerhalb der Stadt liegen die "Blutinseln". Diese eigentümliche Inselformation im Golf von Ajaccio ist unser nächstes Ziel. Leider ist das Übernachten für Wohnmobile auf dem Riesenparkplatz nicht erlaubt und wir suchen uns daher eine andere Stelle. Sepp findet ihn mit seiner speziellen, kleinen Spürnase ca. 2 km vor den Blutinseln und wir stehen wieder einmal direkt am Meer, genießen miteinander am Strand eine Flasche korsischen Weines und freuen uns des Lebens ...
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Bilder ... 
 
Übernachtungsplatz Golf von Ajaccio  
Sandplatz
Parkplatz einer Strandbar
kostenlos
GPS: N 41,90762°  E 8,63172°
 
Tag 9Mi. 10.07.2013
Vormittag:
Sonnig
+ 28° C
Nachmittag:
Sonnig
+ 34° C
Golf von Ajaccio - Blutinseln - Schildkrötenfarm - Vizzavona 
1557 - 1559 - 1612 -1642  km (85 km) 
Reisezeit: 10:05 - 17:10 Uhr6 Stunden 5 Minuten
Wie an einer Perlenkette aneinander gereiht, liegen die Îles Sanguinaires am nördlichen Eingang des Golfes von Ajaccio. Die vier Blutinseln haben vielleicht ihren Namen vom purpurroten Sonnenuntergang oder aber auch von der Tatsache, dass eine der Inseln in früheren Zeiten als Quarantänestation für Korsika Reisende gedient hat. Egal - sie sind schön anzusehen, man kann vom Festland aus - bei einem Spaziergang - einen netten Blick darauf werfen und deshalb fahren wir auch zum großen Parkplatz, auf dem wir am Vorabend nicht übernachten durften.   
Nach dem wir ein paar Fotos gemacht und wilden Zwiebel gesammelt haben, geht es dieses Mal in das Landesinnere in Richtung Corte. Vorher besuchen wir aber noch ein paar Zwischenstopps ...
 
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Bilder ... 
 
Zwischengeschichtl:
Ich werde oft gefragt, wie wir eine Reise planen und wie wir uns in fremden Ländern zurecht finden ...
Meine Variante: Zwei bis drei Reiseführer kaufen und auch lesen; Intensives Internetstudium von Reiseberichten; Studium von Land, Leute und Sonstiges; Bekannte befragen ... und dann eine ungefähre Reiseroute, anhand der für mich/uns (wahrscheinlich) interessanten Sehenswürdigkeiten bzw. Örtlichkeiten zusammen stellen. Bei der Reise dann das Navi einschalten, Ziel eingeben und losfahren ...
Wobei die wirkliche Reiseroute - je nach Lust, Wetter und Laune, von der geplanten völlig abweichen kann ...
---------------------------------------------------------------
Sepp's Variante: Eventuell Reiseführer kaufen oder schenken lassen; die schönsten Plätze anhand der Bilder heraussuchen; Wichtigster Punkt: Aktuelle Landkarte (möglichst groß) besorgen und intensiv studieren. Bei der Reise: Ohne Landkarte geht dann rein gar nichts. Ich habe oft das Gefühl, dass Sepp und Heidi aus der Landkarte sogar heraus lesen können, ob z.B. das Wasser am Zielort rein und warm ist, oder ob man nette Menschen trifft .... Das Navi dient eigentlich nur zur Kontrolle. Von Heidi werden dann auch fast immer die Reiseführer gelesen - man hat ja bei der Anfahrt genug Zeit. Ansonsten - wenn wir mit auf Tour sind - natürlich mit uns absprechen, wobei die wirkliche Reiseroute - je nach Lust, Wetter und Laune, von der geplanten völlig abweichen kann ...
---------------------------------------------------------------
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass beide Varianten ihre Vor- und Nachteile haben. Ideal und optimal für uns ist die Kombination von beiden! Nur einmal auf unserer Korsikareise hat auch das nicht geklappt: Zuerst wollten wir bei der Rückfahrt von den Blutinseln die Großstadt Ajaccio meiden. Sepp findet auf der Landkarte eine andere Route in das Landesinnere und auch mein Navi zeigt diese Strecke an. Wir kommen auch ohne Probleme ins Landesinnere, finden sogar einen Brunnen, um unseren Wasservorrat auf zu füllen ... Aber nach einem Umweg von einer halben Stunde stehen wir wieder in der Stadt. Sicherlich unser Fehler, aber was soll's: Wir haben ja Urlaub und daher auch Zeit. Unser nächstes Ziel ist die Schildkrötenfarm in der Nähe von einem Bergdorf. Ich übernehme auf Wunsch von Sepp die Führung und gebe einfach den Namen des Bergdorfes ins Navi ein und nicht wie sonst immer die Koordinaten für unser nächstes Ziel ...
Nach einiger Zeit zweigen wir auf eine schmale Straße ab und fahren entlang eines schönen Baches den Berg rauf - nette Gegend. Nicht so nett ist die Tatsache, dass die Straße noch schmäler und noch steiler wird. Nach dem wir durch einen abgebrannten Wald gefahren sind, verengt sich der Weg noch einmal und das ist nun alles andere als nett. Irgendwie möchte ich umdrehen, finde aber keine geeignete Stelle dafür. Bei jeder der zahlreichen Kurven hoffe ich, dass dahinter ein bisschen Platz wäre, um um zu drehen. Denkste - hinter der nächsten Kurve kommt ein PKW mit einem verdutzt dreinblickenden Korsen. Wir balancieren aneinander gerade so vorbei. Vielleicht nach der letzten Kurve. Nochmals: Denkste - wieder ein PKW und dahinter - ach du lieber Gott - ein LKW! Ich probiere es wieder und fahr so weit an den rechten Straßenrand, bis ich bei einem Felsen anstehe. Der PKW zu meiner Linken steht ebenfalls am Straßenrand oder schon fast darüber. Da kommt uns der LKW-Lenker zur Hilfe und lotst mich zentimeterweise an dem PKW vorbei. Anschließend klappt er meinen und seinen Außenspiegel zurück und so kommen wir - ebenfalls in quasi Millimeterarbeit aneinander vorbei. Ich transpiriere - Sonja auch, Sepp nicht: Nach vier Kilometerlanger, schweißtreibender Fahrt ins Gebirge erklärt er mir, dass wir uns zwar nicht auf dem Holzweg aber immerhin auf der falschen Straße befinden. Diese führt zwar in irgendein Bergdorf - aber dann nicht mehr weiter. Nach der nächsten Kurve finde ich dann bei einer Hauseinfahrt - Gott sei Lob und Dank - eine halbwegs akzeptable Möglichkeit, um umzudrehen - was mir auch ohne größere Schäden mit einem weiteren Schweißausbruch gelingt. Nach vier Kilometern wieder retour finde ich auch meinen Fehler für die Irrfahrt: Unser Ziel, die besagte Schildkrötenfarm liegt nur in der Nähe des besagten Bergdorfes. Beim nächsten Mal muss ich genauer lesen oder noch besser: Ich lasse Sepp vorfahren und drehe rechtzeitig - wenn nötig - um ...

Schließlich gelangen wir doch noch zur größten Schildkrötenfarm Europas: A Cupulatta in der Nähe von ... - ach lassen wir das ;-))
Die Farm selber ist durchaus sehenswert, wie uns ein Folder sogar auf Deutsch verkündet (von mir leicht abgeändert):
In einem natürlichen Gelände (eingezäunt mit Holzbalken und Maschendrahtzaun) mit einer Größe von 2,5 ha können sie das verborgene Leben der Schildkörten entdecken (so verborgen war es nun wieder nicht - man konnte sogar bei der Fortpflanzung zusehen).
So, jetzt war es aber genug Text - hier ein paar Bilder der über 100 vertretenen Schildkrötenarten:
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Bilder ... 
Zwischengeschichtl:
Ich weiß, ich schreibe zu viel, aber ein Zwischengeschichtl muss ich noch schnell erzählen. Ein kurzes - versprochen:
In der Schildkrötenfarm fällt mir schon die ganze Zeit eine deutschsprachige Reiseleiterin auf. Sie kam gemeinsam mit einem Bus deutscher Rentner. Die Reiseleiterin ist unheimlich wichtig - glaubt sie zumindest! Überall plappert sie drein und weiß etwas zu erzählen. Sie glänzt mit ihrem Wissen über die Schildkröten nicht nur bei ihrer Reisegruppe, sondern sie beglückt auch völlig Unschuldige - darunter auch uns - mit ihrem Geschwafel. Plötzlich frage ich sie: "Entschuldigen Sie, ich habe ganz vergessen, wann wir wieder mit dem Reisebus abfahren" - sie schaut mich an und scheint mich für ein Mitglied ihrer Reisegruppe zu halten: "Wir fahren in 15 Minuten - aber seien sie pünktlich, wir haben einen strikten Plan, an den wir uns halten müssen ..."
Ich hoffe, sie hat dann nicht zu lange auf mich im Bus gewartet ...
Nach den vielen Schildkröten aus aller Welt fahren wir auf einer neuasphaltierten Straße ins Gebirge. Vor einer Woche war hier noch die 100. Tour de France unterwegs und man sieht überall noch die entsprechenden Straßenaufschriften. Darunter aber auch z.B.: "Korsika den Korsen" oder "Korsika ist nicht Frankreich ...".

Unser Ziel ist der Bahnhof von Vizzavona. Dieser Ort besteht im Grunde aus dem besagten Bahnhof und ein paar Häusern mit insgesamt 10 Einwohnern laut Volkszählung von 2010. Trotz der relativ geringen Bevölkerungsdichte ist Vizzavona ein Verkehrsknotenpunkt und sehr bekannt: Hier kreuzt nämlich der bekannte korsische Fernwanderweg GR20 auf halber Strecke die unter Fachleuten ebenso bekannte und berühmte Schmalspur-Eisenbahn "Trinighellu" - die "Zitternde". Wanderer und Eisenbahnfanatiker geben sich im urigen Bahnhofsrestaurant, das aussieht, als wie wenn es seit 50 Jahren nicht mehr verändert worden wäre, die Klinke in die Hand. Wir stellen in einem ruhigen Waldstück unsere Womo's ab; kaufen im altertümlichen Bahnhofsladen ein; ich genieße den besten Schweinebraten, den ich je gegessen habe und wir lauschen anschließend in unseren Betten, bis lange nach Mitternacht, den Gesängen der anscheinend gar nicht müden Wanderer aus aller Welt ...
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Bilder ... 
Übernachtungsplatz Vizzavona  
Nähe Parkplatz Bahnhof (Nachts kein Zugsverkehr)
Waldlichtung
kostenlos
GPS: N 42,12955°  E 9,13535°
 
Tag 10Do. 11.07.2013
Vormittag:
Leicht bewölkt
+ 22° C
Nachmittag:
Leicht bewölkt - Gewitter
+ 26° C
Vizzavona - Corte - Mit der Eisenbahn retour - Calvi 
1642 - 1672 - (30 km) - 1755  km (113 km) 
Reisezeit: 8:55 - 18:30 Uhr9 Stunden 35 Minuten
Heute steigen wir um - und zwar vom Wohnmobil auf die Eisenbahn. Vorerst fahren wir aber noch mit dem Womo von Sepp und Heidi nach Corte und lassen unser Vehikel in Vizzavona alleine und verlassen zurück. Wir nützen die Gelegenheit und besichtigen Corte, das sogar einmal Hauptstadt der Insel war. Das ist aber lange her (1755- 1769), geblieben ist, dass Corte die einzige Universitätsstadt auf Korsika ist. Durch enge Gässchen wandern wir hinauf zur Zitadelle und genießen den Rundumblick auf die Berge ...
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Bilder ... 
Leider haben wir etwas zu wenig Zeit für dieses nette Bergstädtchen, aber wir müssen wieder runter zum Bahnhof, den uns eine ebenso nette, ältere Dame zeigt. Nun steht die Fahrt mit der berühmten Schmalspureisenbahn auf dem Programm. Leider beginnt das Ganze nicht ganz so erfreulich wie die bisherige Reise: Einen so misslaunigen, unfreundlichen Beamten am Bahnhofsschalter habe ich in meinem Leben noch nie gesehen! Noch dazu hat er uns auch gleich eine Retourfahrt berechnet, ohne dass wir diese in Auftrag gegeben hätten. Egal - wir freuen uns auf die bevorstehende Fahrt.
1878 wurde mit dem Bau der Bahn begonnen. Die Hauptroute zwischen Ajaccio und Bastia (erbaut von 1888 bis 1894) führt mitten durch das sehenswerte Zentralmassiv. Das ist eine Live-Panoramashow Korsikas, dessen Wälder und Berge, Städte und Dörfer langsam vorbeiziehen, zum Rhythmus der holprigen Schienen, nur gelegentlich unterbrochen durch einen Pfiff bei der Abfahrt am letzten Bahnhof. Für die 160 Kilometer braucht der "Trinighellu" (der Zitternde) vier Stunden, meistert Anstiege bis zu 900 Meter, tuckert durch 38 Tunnel und rattert über 46 Brücken und Viadukte, darunter die "Pont du Vecchju", die Gustave Eiffel geschaffen hat. Neben Eisenbahn-Freaks und Wanderfreunden sitzen auch wir vier Touristen im modernen Zug auf der alten Strecke, die uns wieder zurück nach Vizzanova führt. Mit dem modernen Triebwagen brauchen wir für die ca. 30 km lange Strecke eine Stunde.
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Bilder ... 

Früher haben die Korsen auch schon mal auf den fahrenden Zug und die Reisenden geschossen. Seit 1983 betreibt die korsische Gesellschaft CFC die Schmalspurbahn und so haben wir die Reise auch wohlbehalten überstanden.
Wir fahren mit unserem Wohnmobil die Strecke noch einmal nach Calvi - bestaunen die vom Erbauer des Eiffelturmes geplante Eisenbahnbrücke Pont du Vecchju von unten - und beraten nun (während ein gewaltiges Gewitter innerhalb kürzester Zeit aufzieht) über den weiteren Verlauf unserer Reise ...
Zwischengeschichtl:
Wie soll es nun weitergehen? Nach dem ich mich - wie meistens - intensiv vorbereitet habe, schlage ich vor, dem Routenvorschlag des Wohnmobilreiseführer zu folgen und über Bergstraßen nach Porto an die Westküste zu fahren. Hier soll der schönste Teil von Korsika mit roten Felsen und beeindruckenden Küstenabschnitten zu besichtigen sein. Meine drei - ansonsten wirklich netten Mitreisenden - sind dieses Mal allerdings anderer Meinung: Sie wollen zwar auch ans Meer, aber nach den engen Gebirgsstraßen der vergangenen zwei Tagen, auf dem schnellsten Wege. Laut Landkarte ist dies eine Schnellstraße nach Calvi - viel nördlicher als meine Variante. Was - wie? Wir lassen diesen wunderbaren Teil der Insel einfach aus? Unfassbar - Ich grolle und schmolle! Natürlich bin ich Demokrat, aber wenn das gemeine Volk so gar keine Ahnung hat, dann muss doch der Chef entscheiden. Meine ansonsten allerliebste Gattin teilt mir sanft aber doch bestimmt mit, dass es hier keinen Chef gibt - wir sind ein Team. Ich grolle und schmolle weiter. Zu Hause in unserem Schuhgeschäft und bei der Feuerwehr bin ich auch der Chef (zumindest bin ICH dieser Meinung - oder auch nicht ...) und jetzt soll ich auf herrliche, enge Bergstraßen, fotografisch wertvolle rote Felsen und die einmalige Küste verzichten? Als wir an der einzigen und letzten Kaserne der französischen Fremdenlegion auf Korsika vorbeifahren, überleg ich kurz, ob ich beitreten oder meine Mitreisenden hier abliefern soll. Aber nach einer intensiven Einkaufstour, einem Versöhnungsseiterl bzw. Kaffeetscherl und ein paar netten Gesprächen schmolle und grolle ich schon ein bisschen weniger. Und als wir dann am einsamen Strand in der Nähe von Calvi im Wasser plantschen und am Abend mit einem korsischen Rosewein einen herrlichen Sonnenuntergang erleben, ist mein anfänglicher Frust (man kann halt auch nicht aus seiner Haut) völlig verflogen. Außerdem fahren wir - so Gott und meine Mitreisenden wollen - sicherlich noch einmal auf die Trauminsel und können dann auch den Rest von Korsika besuchen  ...
 
Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Bilder ... 
 
Stellplatz Calvikostenlos
Großer Sandplatz direkt am MeerF-20260 Calvi
Plage Sainte RestitudeGPS: N 42,56571°   E 8,80092°
 
Bei unserer vierten Etappe auf Korsika geht es doch noch an die Westküste und über St. Florent wieder nach Bastia, bevor die Heimreise beginnt ...
 

Fotoalbum 3. Etappe
2. Etappe4. Etappe
 
nach oben ...... zurück