Gästebuch
 Startseite nach rechts Reiseberichte nach rechts Südliche Toskanatour bis Rom - 2012 nach rechts 3. Etappe

Reiseberichte

Südliche Toskanatour incl. Rom (2012) - 3. Etappe 


31. März bis 09. April 2012 2514 km
1. Etappe2. Etappe3. Etappe4. Etappe
Anreise
Cinque Terre
Golf von Baratti - Saturnia - TarockgartenRom -
Bolsenasee
La Vialla - San Gimignano - Maranello

3. Etappe:

Rom - Bolsenasee (147 km)
Südliche Toskanatour 2012 - Rom 
(zum Vergrößern auf die Karte klicken ...)
 
Tag 5Mi 04.04.2012
 Rom
 ca. 20 km zu Fuß
Reisezeit 09:00 - 22:00 Uhrca. 13 Stunden
Rom - Bahn
Auf in die ewige Stadt Rom ...


Vom Campingplatz ging es in ca. 5 Minuten zum Bahnhof. Dieser und der Zug selber zeigten sich in einem ziemlich heruntergekommenen Zustand. Für € 4,-- (hin und retour) ging es ins Zentrum zum Bahnhof "Flaminio".
Rom - Bahnfahrt

HeiterDer "Piazzale Flaminio" - für uns das Tor zur ewigen Stadt Rom. Ausgestattet mit einem Stadtplan steuerten wir zielstrebig über den großen Platz mit seinen Brunnen. Danach wurde die erste von ?? - ich weiß, nicht wie vielen Kirchen besichtigt. Man sagt, Rom habe mehr Kirchen wie Venedig Brücken. Wird zwar nicht ganz stimmen, aber so weit hergeholt ist das auch nicht ...
Rom - SchreibmaschineRom
Die vielen Kirchen brachten unseren Plan ein bisschen durcheinander. Plötzlich standen wir vor dem "Monumente Nazionale A Vittario Emanuelle II" - landläufig auch "Schreibmaschine" genannt. Wir bestiegen das Monument, um uns einen besseren Überblick und einen grandiosen Ausblick zu verschaffen.
Forum Romanum


 Nach dem wir uns wieder orientiert hatten - schlenderten wir weiter zum Forum Romanum. Trotz der Osterwoche hielt sich der Ansturm der Touristen halbwegs in Grenzen oder sagen wir so: Außer uns, waren doch noch ein paar andere Rombesucher unterwegs ...
 
Kolosseum Kolosseum
Dieses imposante Bauwerk wollten wir uns trotz Warteschlangen von Touristen unbedingt geben. Ein netter, geschäftstüchtiger Herr machte vor dem Bauwerk darauf aufmerksam, dass wir ca. 2 Stunden warten müssen. Er könnte uns in einer englisch-sprachigen Führung innerhalb fünf Minuten ins Kolosseum bringen. Statt dem "normalen" Preis von € 12,-- pro Person würde das "nur" € 30,-- kosten. Wir entschieden uns, ebenso nett und geschäftstüchtig, für die normale Version und waren in ca. 20 Minuten auch im Kolosseum ...
Kolosseum Kolosseum
Geschichtliche Daten erspare ich mir an dieser Stelle - Bilder sagen sowieso mehr als tausend Worte, sagt man. Das Kolosseum muss man gesehen haben - und das hatten wir, also ging es weiter ins jüdische Viertel, wo wir uns bei einem italienischen Mittagessen stärkten. Eigentlich wollten wir gemeinsam mit Papst Benedikt XVI einen bayrischen Schweinsbraten verspeisen, leider ließ es sich von unserer Seite her, terminlich nicht vereinbaren ...
Pantheon Pantheon
Pantheon
Dieser monumentale Tempelbau stammt aus dem 27 v. Chr. und besticht nicht nur durch die größte gemauerte Kuppel der Welt (Durchmesser 43,4 m). Die einzige natürliche Lichtquelle bildet ein 9 Meter großes Loch in der Mitte. Auch uns beeindruckte dieser ehemalige römische Tempel, indem der Renaissancemaler Raffael und zwei italienische Könige begraben sind. 
Pantheon Pantheon
 
 
Bischofsgeschäftengelsburg 
Einige Geschäfte, in denen es fast alles für den Beruf des Geistlichen gab, stimmten uns schön langsam auf den Vatikan ein, den wir über die Engelsburg erreichten ...
 
Petersdom
 Der jetzige Petersdom wurde ca. zwischen 1500 und 1650 erbaut und stellt mit einem Fassungsvermögen von 20000 Menschen eines der größten Kirchengebäude der Welt dar.
Er soll angeblich auf dem Grab des hl. Petrus errichtet worden sein ...
PedersdomPetersdom 
Auf dem Petersplatz hatte sich schon eine lange Warteschlange für den Besuch des Doms gebildet. Wir hatten Glück und konnten nach ca. 15 Minuten die strengen Kontrollen passieren. Heidi und Sepp (rechtes Bild) machen hier keinen Strip vor dem Petersdom, sondern bekleiden sich ordnungsgemäß, da sie sonst nicht hinein dürften ... 
Petersdom Petersdom
Petersdom Petersdom 
Man könnte Stunden in dieser riesigen Kirche verbringen - es gäbe soviel zu sehen und zu bestaunen. Leider waren durch die bevorstehenden Osterzeremonien einige Teile der Kirche für den öffentlichen Besucherstrom gesperrt. 
Petersdom petersdom
Sepp und ich bestiegen anschließend noch die Kuppel, die über 520 Stufen (oder Lift, dann nur noch 320 Stufen) zu erreichen ist. Hier war der Ansturm der Touristen wirklich enorm. Nicht nur dass ich Sepp aus den Augen verlor, war es kaum möglich auf der Kuppel im Freien ein Foto vom Petersplatz zu machen. 
 
Wenn man in Rom ist, muss man den Vatikan besucht haben - das gehört einfach dazu. Vielleicht kommen wir wieder einmal nach Rom und wir haben mehr Zeit. Dann können wir die Sixtinische Kapelle und das Vatikanische Museum auch noch besichtigen.
Beeindruckend und imposant verabschiedete sich der Petersdom im Abendlicht von uns ... 
Romrom 
Rom 

Nach dem wir in der Nähe des Petersdom's keinen Kaffee bekamen (fauler Kellner) genehmigten Sepp und ich uns ein Bier, während unsere Damen bei den Straßenhändlern einkauften ...

... hatten wir uns in der Früh verlaufen und kamen zum Monument Nazionale - so ging es uns am Abend genau gleich ...
 
Rom 



Hundemüde gelangten wir dann doch wieder zum Bahnhof Flaminio, bestaunten die - ich glaube - rumänischen Italienerinnen und waren froh nach dem anstrengenden, aber interessanten Tag in unsere Betten zu sinken ...
 
Rom-Resümee:
Es war uns klar, dass Rom an einem Tag zu besichtigen, anstrengend ist und es war auch klar, dass wir in dieser Stadt, in der es eine so große Anzahl von historischen Bauten und Sehenswürdigkeiten gibt, an einem Tag nicht alles sehen können. Aber ich muss sagen, dass wir - für diese Voraussetzungen - sehr viel besichtigt und einen anstrengenden, aber interessanten Tag erlebt haben. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Gebäuden, besuchten wir noch zahlreiche Kirchen und Plätze. Sonja und ich waren nun zum zweiten Mal in der Hauptstadt Italiens und die beiden Besuche haben sich gut ergänzt.
Bis auf den enormen Menschenansturm in der Kuppel des Petersdomes - bei dem ich fast Platzangst bekommen hätte - hielt sich die Anzahlt der Touristen in erträglichen Grenzen. Rom ist - wie fast jede Großstadt - durch ihre Menschen, Gebäude, Straßen und Besonderheiten sehenswert und falls wir wieder in diese Gegend kommen, werden wir auch wieder vorbei schauen ..
 
 
Stadtcamping Flaminio Campinggebühr pro Tag (Wohnmobil und 2 Personen, incl. Taxe): € 22,--
Ent- und Versorgung, Geschäft, Pool, .... (4 Sterne)Via Flaminia Nuova, 821 - 00189 Roma,
Ca. 5 Minuten Fußweg zum Bahnhof (ca. 20 Min. ins Zentrum)GPS: N 41" 57' 38"
E 12° 28' 48"
 
Tag 6Do 05.04.2012
 Rom - Bolsenasee
 1299 - 1446 km (147 km)
Reisezeit 11:10 -15:05 Uhr3 Stunden 55 Minuten
Kirche Rom Kirche Rom
StarkbewölktNach einem ausgiebigem Frühstück verließen wir den Campingplatz Flaminio und fuhren in einen Vorort Roms (N 41° 52' 52"; O 12° 35' 05") um die vom Stararchitekten Richard Meier erbaute und 2003 eingeweihte Kirche: "Dio Padre Misericordioso" zu besichtigen. Die weiße Farbe, das viele Glas und das einfallende Licht ("Licht ist das Wichtigste - Licht ist Leben) bilden zusammen einen krassen Gegensatz zu den alten in Rom besichtigten Kathedralen. Gemeinsam ist aber all dieser Kirchen, der spirituelle Geist, der auch in diesem als Schiff stilisierten Sakralbau, stark zu spüren ist.
Dio Padre Misericordiroso 
40 m lang, 31 m breit, 27 m hoch und ganz klein beim dritten Pfeiler von rechts: Sonja 
 
Bolsena bolsena
Nach der Großstadt Rom tat uns wieder Natur gut - diese fanden wir am Bolsenasee, der uns von einer Kuchler Kolonie, die dort jährlich den Urlaub verbringen, empfohlen wurde. 
Bolsenasee 


Direkt neben einem Hotel fanden wir einen Übernachtungsplatz. Nur durch die Zufahrtsstraße getrennt, befindet sich der Vulkansee mit dem dunklen Sand am Strand. Vom - im Sommer - sicherlich bummvollen Strand, sparzierten wir ca. 15 Minuten hinauf in die Altstadt von Bolsena.
 bolsenabolsena
Wir hatten noch immer nicht genug von den verschiedenen Kirchen und so besichtigten wir auch das örtliche Gotteshaus während einer hl. Messe.
bolsena bolsena
Über viele Stufen und Stiegen gelangten wir zum Castel, das leider schon geschlossen war.
Bolsenasee 
Belohnt wurden wir aber mit einem herrlichen Blick in der Abendsonne auf den See.  
bolsena bolsena
In einem sehr rustikalen Gasthaus genehmigten wir uns einheimische Köstlichkeiten. Sonja bestellte sich eine "kleine" Pizza ...
Auf dem Heimweg gelüstete uns nach einer Tasse italienischem Kaffee. Leider hatten alle Lokale am Strand ob der Vorsaison schon geschlossen. Kurzer Hand besuchten wir das nebenstehende Hotel und der Chef selber - der uns für Hausgäste hielt - servierte uns die warmen Tassen ... 
 
Übernachtungsplatz Bolsena24 Stunden € 10,--
Geteerter Parkplatz neben einem HotelViale Luigi Cadorna, I-01023 Bolsena
1 Minuten zum Strand, ca. 15 Minuten in die Altstadt GPS: N 42" 38' 11"
E 11° 59' 05"
 

 
2. Etappe4. Etappe
 
nach oben ...... zurück