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Reiseberichte

Unter dem Doppeladler (2011) - 4. Etappe


18. Juli bis 01. August 2011 3032 km
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Anreise
Tschechien
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4. Etappe:
Eisenstadt (A) - Pápa (H) - Esztergon - Budapest - Balaton, 579 km
(zum Vergrößern auf die Karte klicken ...)
 
Wir wollen unsere Ungarnrundreise der Einfachheit halber wieder bei Kilometer 0 (Ausgangspunkt Eisenstadt) beginnen. Was fällt einem eigentlich zu Ungarn ein? Pußta, Gulasch, Debreziner, Palatschinke, Monarchie und natürlich die Ungarischen Tänze von Brahms ...
 
Tag 7So. 24.07.2011
 Eisenstadt (A) - Pápa (H)
 0 - 144 km
Reisezeit 14:30 - 16:42 Uhr2 Stunden 12 Minuten

An der Grenze durften wir zuerst eine Autobahnvignette erwerben - dieses Mal zahlten wir im EU-Land Ungarn mit Forint (€ 12,--). Bei miesem Wetter schlugen wir den Weg in Richtung "Pápa" ein, um die dortige Therme zu besuchen.
Wir stellten unser Womo auf dem großen Parkplatz vor der Therme ab. Gleich nebenan ist ein sehr ordentlicher Campingplatz, den wir besichtigten. Nächtigt man hier, bekommt man beim Eintritt ins Bad eine Ermäßigung.
Die Therme selber ist nett, sauber und günstig (ca. 1700 Forint pro Person und vier Stunden). Im Außenbereich wurden gerade neue Kinderbecken und Rutschen fertig gestellt.
 
Stellplatz Therme PápaKostenlos
Parkplatz direkt vor der ThermeH-8500 Pápa, Várkert u. 5
Mistkübel, WC und Restaurant in der Therme,GPS: N 47,33768°
E 17,47208°
 
Tag 8Mo. 25.07.2011
 Pápa - Esztergom - Budapest
 144 - 296 - 388 km (244 km)
Reisezeit 09:15 - 17:00 Uhr7 Stunden 45 Minuten
Über Landstraßen und anschließend Autobahn gelangten wir am nächsten Tag nach Esztergom. Wo wir am Parkplatz unterhalb der großen Kathedrale für umgerechnet € 3,85 unser Gefährt abstellten.
Die größte Kirche des Landes und drittgrößte Europas ist Sitz der katholischen Oberhaupts Ungarns und verfügt über das interessante "Christliche Museum". Außerdem hat man eine herrliche Aussicht auf die Umgebung.


Danach gelangten wir entlang der Donau endlich bis in die ungarische Hauptstadt: Budapest. Ansonsten eher zu den "Wohnmobil-Freistehern" gehörend, nehmen wir gerne in einer großen Stadt einen Campingplatz als Übernachtungsplatz. In diesem Falle der Campingplatz "Haller".
Zu Fuß schlenderten wir danach gut eine halbe Stunde ins Zentrum von Budapest und wir waren nicht nur wegen dem immer besser werdenden Wetters begeistert ...


Wir erklommen den Gellértberg, auf dessen Anhöhe das weithin sichtbare Befreiungsdenkmal beeindruckt und man eine wunderbare Aussicht auf beide Stadtteile Buda und Pest hat.

Anschließend genossen wir in einem der vielen Innenstadtlokale typisch ungarischen Flair und Küche. Der nette Geiger fidelte mir als Salzburger sogar die kleine Nachtmusik von W.A. Mozart vor.

Nachdem wir noch von einer der vielen, schönen Brücken (Elisabethbrücke, Freiheitsbrücke, Kettenbrücke ...) die Aussicht auf das Burgviertel genossen haben, ging es mit der Metro zurück zum Campingplatz Haller.
 
Campingplatz Haller€ 25,--pro Nacht (Womo und zwei Personen)
www.hallercamping.huH-1096 Budapest, Haller ucta 27,
10 Minuten mit der Metro ins ZentrumGPS: N 47,47596°
E 19,08348°
 
Tag 9Di. 26.07.2011
 Budapest - Balaton
 388 - 579 km (244 km)
Reisezeit 17:26 - 20:54Uhr2 Stunden 28 Minuten
Kaiser Franz Joseph residierte als König von Ungarn mehrere Wochen hier in Budapest. Wir hatten leider nur zwei Tage Zeit, um Budapest zu erkunden ...
An unserem zweiten Budapest-Tag ging es vom Campingplatz Haller wieder mit der Metro ins Zentrum, wo wir zuerst die Stephanskirche besuchten.
Danach wieder zu Fuß hinauf ins Burgviertel mit den ganzen Sehenswürdigkeiten: Nationalbibliothek, ...
... Clark Adam Platz, Matthiaskirche ...
... Fischerbastei, Parlament ...
... Unterirdische Labyrinth ...
 
... nochmals Fischerbastei (spiegelt sich in der Glasfront des Hotel Hilton), riesige Markthalle mit herrlichem Kaffee ("Jungfrau" = schwarzer Kaffee) bei Giseke und mehr oder weniger interessanten Ein- und Ausblicken -aber auf jeden Fall sehenswert ...





Wir verbrachten einen wirklich intensiven und interessanten Tag in Budpest. Genossen die herrliche Stadt, die ein bisschen an Wien erinnert; speisten wieder vorzüglich (Paprikahenderl) und ich aß das schlechteste Eis (anscheinend mit Caramelgeschmack), das ich je gegessen hatte, während Sonja mit einem älteren Herrn Bekanntschaft schloss ...

Gegen Abend packten wir unsere sieben Sachen und weiter ging es auf der gut ausgebauten Autobahn Richtung "Balaton"
 
Der größte Binnensee Mitteleuropas ist als Tourismusparadies (was man auch immer darunter verstehen mag) bekannt. Wir erwischten trotzdem ein ruhiges Plätzchen am untersten Zipfel des Balaton und übernachteten auf einem Parkplatz auf einer Anhöhe über dem See.

Da wir auf unserer Rundreise schon wirklich viel gesehen hatten und das Wetter noch immer nicht zu hundert Prozent unseren Erwartungen entsprochen hatte, entschlossen wir uns ein paar Tage im (hoffentlich) sonnigen Kroatien zur Erholung anzufügen ...
 
Stellplatz BalatonKostenlos
Geteerter Parkplatz direkt oberhalb des SeesSüdwestlicher Zipfel des Balaton
Mistkübel, Zugang zum See,GPS: N 46,76959°
E 17,36197°
 
 
Heimfahrt:
Balaton (H) - Insel Krk (HR) - Weißensee (A) - Kuchl, 965 km
 
Tag 10 bis 1627.07. bis 01.08.2011
Von Ungarn nach Kroatien und dann nach Hause:Balaton - Insel Krk - Weißensee - Kuchl
 579 - 1006 - 1383 - 1533 km (965 km)
Zwischengeschichtl:
Als wir die Grenze von Ungarn nach Kroatien passierten, neigte sich die Tankanzeige langsam aber sicher dem Ende zu. Kein Grund zur Panik, wir hatten ja noch Sprit für ca. 70 Kilometer und da würde dann schon mal eine Tankstelle daherkommen. Dachten wir zumindest - die Tankstelle kam aber nicht. Von der Autobahn runter konnten wir auch nicht, da wir noch keine kroatische Währung (Kuna) umgewechselt hatten und daher die Autobahnmaut nicht bezahlen hätten können. Die Anzeige der Reichweite wurde immer weniger und mein Unbehagen wurde immer größer. Als wir schließlich frohen Herzens doch noch zu einer Tankstelle kamen, tankte ich bei meinem 80-Liter-Tank genau 78,44 Liter - wir wären ungefähr noch 13 Kilometer bei ebener Fahrbahn gekommen ...
In Zukunft werden wir doch eher etwas früher tanken, um Nerven und Anspannung zu schonen.
 
Es folgten einige erholsame, geruhsame Tage auf der Insel Krk, in der Nähe von Punat, wo wir das Mittelmeer, das mediterrane Essen und das schöne Wetter genossen. Zum Schluss ging es durch das slowenische Friaul (tiefe Schluchten, enge Paßstraßen ...), mit einem kleinen Abstecher zum Weißensee (Kärnten) wieder nach Hause ...
 

 
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