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Reiseberichte

Unter dem Doppeladler (2011) - 3. Etappe


18. Juli bis 01. August 2011 3032 km
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Anreise
Tschechien
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2. Etappe:
Schrems (A) - Staatz - Eisenstadt, 286 km
(zum Vergrößern auf die Karte klicken ...)
 
Tag 6Sa. 23.07.2011
 Schrems (A) - Staatz
 1213 - 1365 km (152 km)
Reisezeit 14:20 - 16:30 Uhr2 Stunden 10 Minuten

Die Nacht am Moorbad Schrems verlief absolut ruhig. Nach dem Frühstück mit selbstgebackenen Brötchen wollten wir die Unterwasserwelt besuchen und Natur pur erleben.

Nach dem vielen Text bei den vorangegangenen zwei Etappen wollen wir bei der dritten Etappe hier uns in Bescheidenheit üben und mehr Bilder zeigen ... ;-))
In der Unterwasserwelt Schrems (Eintritt pro Person € 7,50) sieht man wirklich viel aus der Natur der Gegend. Wie schon gesagt: Natur pur - zum Beispiel bei der Fütterung der jungen Otter mit toten Pipihenderl (männlich) ...
Viel Freigelände und interessanten Innenräumen - zum Beispiel mit allen heimischen Fischarten (im Bild: Esoc lucius, wie wir - des Lateinischen mächtigen Petrijünger - zu sagen pflegen).
 
Danach ging es zu Fuß weiter hinein in die Moorlandschaft, wo wir früher händchenhaltend stundenlang spazieren gingen und heutzutage die neu, erbaute Himmelsleiter (aus großen Fichtenbäumen) erstürmten. 
 
Wir hatten zu unserer Berufsschulzeit Schrems als am Rande der Welt liegenden Ort in Erinnerung, an dem  Mädchen und Jungen nur getrennt Ausgang hatten und an dem man spätestens um 19:00 Uhr wieder in der geschlossenen Anstalt - sprich Heim - anwesend zu sein hatte. Wir haben zwar damals genug Mittel und Wege gefunden, um diesen Freiheitsentzug zu umgehen - aber erst jetzt wurde uns klar, dass es sich in dieser Waldviertler Gegend auch leben lassen kann ...
 
 Gegen 14:20 Uhr ging es wieder weiter zu unserem nächsten Ziel: Die Burg Staatz im nördlichen Weinviertel.
Wir hatten schon vor längerem Karten für das Musical "Aida" in der Freiluftfelsenbühne Staatz bestellt und leider zu Hause liegen gelassen (man wird ja auch nicht jünger ...). Dank unserem Sohn, einer netten Angestellten der Felsenbühne Staatz und dem Internet konnten wir bei der Ankunft in Staatz die Karten ohne Probleme in Empfang nehmen.
Geparkt haben wir mangels anderer Möglichkeiten bei der Pfarrkirche Staatz, wo wir auch übernachteten.
 
Auf eine der größten Open-Air-Bühnen Österreichs werden an vier Wochenenden im Sommer Musicals aufgeführt. Die über 1200 Besucher pro Aufführung werden von heimischen Vereinen und auch der örtlichen Feuerwehr mit Speisen und Getränken bestens versorgt.
Experten wissen, dass ich das Musical "AIDA" an die gleichnamige Verdi-Oper dramaturgisch anlehnt. Die rockige Musik stammt von dem bekannten Elton John und den Experten ebenfalls bekannten Tim Rice (Jesus Christ Superstar ...)


Auf dem kurzen Weg von der Felsenbühne zur Kirche erzählte uns eine Einwohnerin, dass an den Musical-Wochenenden in Staatz der Ausnahmezustand herrscht. Überall Park- und Halteverbote und Einbahnregelungen sorgen dafür, dass der Besucheransturm in die richtigen Bahnen gelenkt wird. Ganz Staatz ist auf den Beinen und hilf mit. Besonders stolz sind die Staatzer, dass eine der Hauptdarstellerinnen eine Einheimische ist.
Stellplatz StaatzKostenlos
Parkplatz neben KircheA-2134 Staatz
Mistkübel, öffentl. WC bei der Kirche,GPS: N 48,67785°
E 16,49144°
 
Tag 7So. 24.07.2011
 Staatz (A) - Eisenstadt
 1365 - 1499 km (134 km)
Reisezeit 09:30 - 14:30 Uhr5 Stunden
Zwischengeschichtl:
Wir nützten den Sonntag sowie die Gegend und besuchten unsere dortigen Verwandten, die sich über den Überraschungsbesuch sehr freuten. Nach dem Mittagessen ging es weiter Richtung Ungarn. In den Nachrichten hörte ich, dass ja heute am 24. Juli 2011 der Große Preis von Deutschland (Nürburgring) gefahren würde. Als bekennender Formel-1-Fan hielt ich während der Fahrt nach einem geeigneten Objekt mit möglichen Wlan-Anschluss Ausschau. Mein Instinkt trieb mich zu einem Haus mit roten Fenstern direkt neben der Straße Richtung Eisenstadt. Und wirklich - es dauerte nicht lange und ich konnte auf dem großen Parkplatz vor dem bestimmten Haus, über das Internet den Start des Formel-1-Rennens auf meinem Laptop verfolgen. Nach einigen Minuten wollte ein zweites Womo auf den besagten Parkplatz einbiegen und uns wahrscheinlich Gesellschaft leisten. Als der Fahrer aber das Bordell hinter meinem Wohnmobil sah, gab er sofort wieder Gas. Ich schreibe diese Zeilen eigentlich nur, um blöden Gerüchten vorzubeugen.  Falls uns irgendein Bekannter vor dem besagten Bordell parken gesehen haben soll, weiß er warum - nämlich um ungestört den Start zum Formel-1-Rennen zu sehen ...
 

 
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