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Reiseberichte

Ostertour Sardinien (I) 2011 - 5. Etappe


15. April bis 26. April 2011  2731 km 
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Anreise
Sardinien
Die OstküsteVom Süden in den WestenVom Westen in den NordenVom Norden nach Hause 

 
5. Etappe:
Terme di Casteldoria - Cala Sarraina - Capo Testa - Porto Liscia - Olbio - Livorno - Bologna - Kuchl, 923 km
(zum Vergrößern auf die Karte klicken ...)
 
Tag 1024.04.2011
 Terme di Casteldoria - Cala Sarraina - Capo Testa - Porto Liscia
 1808 - 1912 km (104 km)
Reisezeit 09:20 - 17:15 Uhr7 Stunden 55 Minuten
Das schlechte Wetter der letzten gut drei Tage ließ uns zwar nicht verdrießen, trotzdem freuten wir uns wie kleine Kinder, als die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken drangen und es wurde immer schöner und schöner ...

Ca. 40 km von der "Terme di Casteldoria" entfernt, trafen wir wieder auf das Meer. In der Nähe der "Costa Paradiso" bogen wir auf einer Stichstraße zum Strand "Cala Sarraina" ab und wurden großzügig belohnt ...
must see - Absolut sehenswert!Unsere Rundreise um Sardinien ging schön langsam dem Ende entgegen und wir haben wirklich viele Traumstände gesehen und erlebt. Der Strand von "Cala Sarraina" ist aber absolut unser Favorit. Feiner Sand, rötliche Felsen, herrliches, glasklares Wasser - in der Karibik könnte es nicht schöner sein.
Wir nützten dieses schöne Fleckchen Erde für einen längeren Spaziergang, natürlich für ein erfrischendes Bad in einsamen Buchten und verbrachten einen wunderschönen, sonnigen Tag am Meer.
 
Badestrand "Cala Sarraina", kleine Strandbar
GPS (Internet): N 41° 5' 11.2"
E 8° 59' 4.7"
 
Wieder gut 40 km weiter gab es den nächsten Höhepunkt an diesem Tag: "Cimitero dei sassi" - Den Friedhof der Steine ...
Der Reiseführer schreibt: "Einige Kilometer westlich von S.T. Gallura liegt eine der großartigsten Sehenswürdigkeiten, die die vielfältige Natur Sardiniens zu bieten hat - das berühmte Capo Testa. Das weit ins Meer vorgeschobene Kap aus härtesten Granit ist so etwas wie das Nordkap der Insel. Die Fantasie und die Schaffenskraft der Natur kannte hier dabei keine Grenzen ..."
Wenn wir das Verbotsschild für Wohnmobile an der Zufahrtsstraße beachtet hätten, wäre uns die eigentümliche Landschaft entgangen und das wäre absolut schade gewesen.
must see - Absolut sehenswert!Man fühlt sich fast wie in einer anderen Welt und wer die Möglichkeit hat, sollte den Friedhof der Steine unbedingt besuchen. Bei guter Sicht erblickt man die Küste von Korsika, vielleicht eines der nächsten Reiseziele ?
Capo Testa - Friedhof der Steine
GPS (Internet): N 41° 14' 12.0"
E 9° 9' 38.6"
 

Gegen Abend zogen wieder Wolken auf, aber das störte uns am vorletzten - so herrlichen - Tag auf Sardinien nun nicht mehr. Weiter ging es Richtung End- und Ausgangspunkt (Olbia) unserer sardinischen Rundreise.
Auf einem fünf Kilometer langem Stichweg erreichten wir "Porto Liscia" und standen vor einem Schranken und einer Kette mit Höhenbeschränkung (Höhe ca. 2,10 m).

Naja das war jetzt auch kein Problem mehr - wir blieben einfach vor dem Schranken in der Natur stehen und spazierten zu Fuß an den Strand, der als der ultimative Surfer-Treff in Sardinien gilt. Hier genehmigten wir uns in der Strandbar ein kühles Bier.
 
Stellplatz "Porto Lisca"Kostenlos
Wiese außerhalb des StrandarealsStrandbar
Ca. 5 min zum StrandGPS (Internet): N 41° 11' 34.1"
E 9° 17' 22.6" 
 
Tag 1125.04.2011
 Porto Liscia - Olbia - Livorno - Bologna
(auf der Fähre ca. 325 km)1912 - 2118 km (206 km)
Reisezeit 08:45 - 01:50 Uhr17 Stunden 05 Minuten
 
Am vorletzten Tag unserer Reise ging es direkt Richtung Olbia zum Fährhafen. Wir hatten in diesen Tagen soviel gesehen und ließen darum die Costa Smeralda quasi links liegen. Wir nützten noch eines der Einkaufszentren von Olbia zum shoppen und zum "kaffeetscheln".
Beim Warten auf die Fähre lernten wir noch einen Aussteiger aus Schweden kennen, der eigentümliche Sachen auf seiner Anhängerkupplung mit sich führte. Pünktlich um 15:30 Uhr legten wir von Olbia ab und verließen unsere Trauminsel Sardinien. Gegen 22:45 Uhr legten wir am Festland in Livorno an und fuhren anschließend noch einige Kilometer. Irgendwo in der Gegend von Bologna bogen wir von der Autobahn ab, um zu übernachten.
 
Tag 1226.04.2011
  Bologna - Kuchl
 2118 - 2731 km (613 km)
Reisezeit 06:55 - 16:00 Uhr9 Stunden 05 Minuten
 
Mit vielen neuen Eindrücken ging es am nächsten Morgen wieder Richtung Heimat. Dieses Mal über die Autobahn: Venedig - Udine - Arnoldstein (Mittagessen) - Kuchl.

Resümee Sardinienreise 2011:


Kosten
:
Fähre Moby Line Livorno nach Olbia:
€ 252,84 (Hin und zurück)

Maut: € 78,--

Treibstoffkosten: € 482,57
 
Ich habe im Vorjahr bei unserer Frankreichtour 2010 geschrieben: "Eine unserer Traumreisen". Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Sardinien 2011 darf ich ebenfalls zu unseren Traumreisen zählen. Eigentlich ist es ja fast überall schön, aber ich habe mir dieses Land nicht so vorgestellt, wie wir es dann vorgefunden haben. Speziell das kristallklare Wasser, die herrlichen schönen und doch so verschiedenen Strände, die blühende Flora (Osterzeit) und das interessante Hinterland haben es mir angetan.

Dadurch, dass an der Westküste das Wetter ein paar Tage nicht so schön war, sind wir doch schneller vorwärts gekommen und haben so fast eine ganze Inselumrundung hinter uns gebracht. Ansonsten hätten wir wohl ein paar Badetage eingelegt. Aber gerade diese Flexibilität macht für mich einen der Reize beim Wohnmobilreisen aus. Insgesamt ist eine Fahrtstrecke von 2731 Kilometer zusammengekommen, die sich in eine lange An- bzw. Heimfahrt und gemütlichen Tagesetappen aufteilt. Die Menschen sind etwas reservierter als auf dem Festland in Italien oder Frankreich, aber auch hier gilt selbstverständlich: Wie man in den Wald hinein ruft ....

Außer dass wir einige Verbotsschilder ignoriert haben, haben wir uns als Wohnmobilreisende so benommen, wie es sich eben gehört. Darum hatten wir mit dem Freistehen überhaupt kein Problem und können Sardinien nicht nur deshalb - jeden weiterempfehlen ! Ein Traumland, dass sich eine Wiederkehr auf alle Fälle verdient ...
 

 
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