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Reiseberichte

Ostertour Sardinien (I) 2011 - 1. Etappe

Kuchl - Livorno - Olbia - Rundreise Sardinien - Kuchl (2731 km)


15. April bis 26. April 2011  2731 km 
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Anreise
Sardinien
Die OstküsteVom Süden in den WestenVom Westen in den NordenVom Norden nach Hause 

 Einsame Strände (je nach Gegend: Sand, Kiesel, Felsen, Klippen ...), traumhafte Buchten, kristallklares Wasser dunkelblau bis türkisgrün, blühende Vegetation, gebirgiges Hinterland - dem so etwas gefällt, für den ist Sardinien zu Ostern ein Traum und von dieser Traumreise wollen wir dieses Mal berichten.

Unsere bewährte Gruppe bestand - wie fast immer - aus Heidi, Sepp, Sonja und mir (Rupert). Wir hatten im Vorfeld ein paar Bücher mehr oder weniger studiert (besonders Heidi). Grundlage unserer Reise waren die Wohnmobilreiseführer: "Mit dem Wohnmobil nach Sardinien" (Womo-Verlag) und "Die schönsten Routen durch Sardinien" (Reise-Know-How-Verlag)

Also nichts wie los und ab in den sonnigen Süden ... 
 
1. Etappe:
Kuchl - Sterzing (I) - Livorno - Olbia - Budoni, 855 km
(zum Vergrößern auf die Karte klicken ...)
 
Tag 115.04.2011
 Kuchl (A) - Sterzing (I)
 0 - 259 km
Reisezeit 15:00 - 18:25 Uhr3 Stunden 25 Minuten
Wir starteten mit unseren zwei Wohnmobilen bei unfreundlichem Wetter und dafür um so freundlicher persönlicher Stimmung in Kuchl. Es ging über die Autobahn nach Rosenheim (D), weiter nach Tirol, über den Brenner nach Italien bei immer schöner werdendem Wetter in den ebenfalls schönen Ort Sterzing. Hier fanden wir ein Stellplätzchen nahe einer Gondelbahn. Wir besuchten den malerischen Ort samt beeindruckender Kirche und ließen uns in einem gemütlichen Lokal, Südtiroler Spezialitäten munden. Bei etwas sehr kühlen Temperaturen legten wir uns ins gewohnte Bettchen ...
Stellplatz Sterzing (I)Kostenlos
Parkplatz (auch für Busse)I-39049 Sterzing, Brennerstraße, Nähe Rossbergseilbahn
Fünf Minuten (zu Fuß) in den OrtGPS (Internet): N 46° 54' 11.19"
E 11° 25' 48.14" n
 
Tag 216.04.2011
 Sterzing - Modena - Livorno
 259 - 810 km (551 km)
Reisezeit 07:45 - 18:02 Uhr10 Stunden 17 Minuten
Nur plus 2° C - das ist einfach zu kalt für eine Fahrt in den Süden. Fast ein Schock in die kalte Jean in der Früh zu schlüpfen! Beim morgendlichen Brot-Einkauf hatte ich mich nur halbwegs aufgewärmt und so fuhren wir gleich weiter, um weiter südlich das Frühstück in wärmeren Gefilden einzunehmen.
Bis Modena nahmen wir die mautpflichtige Autobahn. Da wir genug Zeit zur Verfügung hatten, entschlossen wir uns, anschließend quer durch die beginnende Toskana zu gondeln. In Maranello besuchten wir leider die Ferrari-Zentrale nicht - es wäre vielleicht keine schlechte Alternative gewesen. So ging es auf kurvigen Straßen (die wir ja schon von unseren Reisen 2010 und 2008 kannten) immer höher rauf und wir kamen sogar in Gegenden, wo noch Schnee neben der Straße war. Ich will es kurz machen: Nach einigen Stunden rauf und runter und vor allem eine Kurve nach der anderen, waren wir wieder froh, auf die Autobahn Richtung Livorno zu kommen. Allgemeine Erkenntnis: Diese Strecke haben wir einmal befahren - und dabei wird es auch bleiben ...


Nach Schnee und Kurven kamen wir wohlbehalten über Lucca, vorbei an Pisa im Fährhafen von Livorno um 18:00 Uhr an. Da wir erst für den nächsten Morgen die Überfahrt gebucht hatten, schmuggelten wir uns an den Wartenden für die Abendfähre (22:30 Uhr) vorbei und betrachteten interessiert das rege Geschehen ...
Sepp studierte die Motorräder (speziell BMW) - ich die Besucher am Fährhafen ...
Nach einem gemütlichem Willkommensbier beobachteten wir fasziniert das Ent- und Beladen der Abendfähre, bevor wir uns am Hafen in erster Reihe plazierten und zur Ruhe begaben ...
 
Stellplatz Fährhafen LivornoKostenlos
Direkt neben dem Gebäude von Moby-Line,I-57123 Livorno
WC,GPS (Internet): N 43° 33' 7.23"
E 10° 18' 3.76"
 
Tag 317.04.2011
 Livorno - Olbia
Livorno - Olbia mit der Fähre ca. 325 km
Reisezeit 08:00 - 15:30 Uhr7 Stunden 30 Minuten
Zeitig in der Früh um 06:00 Uhr wurden wir geweckt - oder besser gesagt, wir waren vor lauter Erwartung natürlich schon munter, da dies unsere erste größere Reise mit einer Fähre werden würde. Quasi - in der Poleposition - beobachteten wir das Ankommen des großen Schiffes namens "Wonder" und die Entladung. Ca. 700 PKW's haben hier Platz - erstaunlich, wie schnell diese und die gesamten LKW's, Motorräder und Wohnmobile von Bord gelotst werden.  
Mit einigen "avanti" und "andiamo" ging es unter der fachkundigen Anleitung des Fährenpersonals danach rasch in das riesengroße Maul der Fähre. Geschlichtet wie die sprichwörtlichen Sardinen ging es nun ca. 325 Kilometer über das Meer in Richtung Sardinien.
 
An Bord der "Wonder" verließen wir den Hafen von Livorno. Zuerst ging es die acht Stockwerke von der "Garage" hoch, bis in das Obergeschoß, wo uns Bar, Restaurant, usw. erwarteten.
Wir genossen die frische Brise an Deck und nützten anschließend die Zeit ...
... um uns über unsere kommende Reise Gedanken zu machen. Das ermüdete Heidi und Sepp dermaßen, dass sie - wie viele andere und wir auch - ein kleines Nickerchen machten. Nach gut sieben Stunden erreichten wir Sardinien.

Man erzählt sich, dass Gott, als er mit der Erschaffung der Erde fertig war, noch einige Steine, Erde, Blumen, Büsche und Bäume übrig gehabt hat. Aus diesen Zutaten hat er dann die zweitgrößte Mittelmeerinsel "Sardinien" geformt und wir sahen schon bei der Einfahrt im Hafen, dass ihm diese Sache hervorragend gelungen war.
 
Tag 3 - 17.04.2011Olbia - Budoni
 810 - 855 km (45 km)
Reisezeit 15:30 - 16:30 Uhr1 Stunde
 

Das Entladen der Fähre ging genau so schnell und problemlos wie das Einladen. So kamen wir zügig von dem Schiff runter und dank Navi auch ebenso schnell aus Olbia hinaus. Wir hatten uns entschlossen in Richtung Süden - also im Uhrzeigersinn - die Insel zu erkunden. Über die S131 ging es schnell und fast alleine auf der Straße nach Budoni.

Es war von Anfang an herrlich: Schönes Wetter, wunderbare Landschaft und eine unbeschreibliche Blütenpracht ...
Dank Reiseführer gelangten wir zu unserem ersten Stellplatz auf Sardinien und hier begeisterte uns nicht nur die im Abendlicht wunderschöne leuchtende Pflanzenwelt ...
 
Wir fanden ein ruhiges Pinienwäldchen, dass wir über eine staubige und mit großen Schlaglöchern bestückten Weg erreichten. Bald wäre Sepp mit seinem Womo steckengeblieben, er hatte den weichen Sand unterschätzt. Aber mit vereinten Kräften lösten wir auch dieses kleine Problem und ließen uns zufrieden und fast alleine - häuslich nieder.
Wir waren glücklich, ein so schönes Plätzchen am Meer gefunden zu haben und genossen die idyllische Abenddämmerung.
 
Zwischengeschichtl:
Wir nützen unseren ersten Abend auf Sardinien, um den 50er von Bochei Sepp ein bisschen nachzufeiern. Während der doch langen Anfahrt, haben Sonja und ich ein nettes, ebenso himmellanges Gedicht geschmiedet und dem Sepp vorgetragen. Danach wurde ihm noch die eigens geschaffene "Geburtstagszeitung" überreicht und ein, zwei Gläschen gehaltvoller Wein getrunken. Mit den besten Wünschen ging der Tag zu Ende und wir freuten uns auf die bevorstehende, weitere Reise ...
 
Stellplatz Spiaggia di Budonikostenlos
Ca. 10 min in den OrtPinienwald direkt am Meer
schattigGPS (Internet):N 40° 42' 00.3"
E 9° 43' 12.5"
 
 

 
2. Etappe
 
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