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Reiseberichte

Irlandtour 2008 - 2. Etappe (von 6 Etappen)

10. - 19. April 2008
(Kuchl) - Dublin - Glendalough - Waterford - Cork - Ring of Kerry - Doolin - Galway - Ashford - Aughrim - Celtic - Dublin - (Kuchl)

Bildbericht Irland 2008 - 112 Fotos

ca. 2000 km mit dem Mietauto

 
2. Etappe:
Glendalough - Waterford - Cork
Tag 211.04.2008
Abschnitt 1Glendalough - Waterford
 54 - 193 km (139 km)
Nach einem Mc Donaldsfrühstück suchten und fanden wir die berühmte Glasmanufaktur Waterford und nahmen für € 7,-- pro Person an einer sehenswerten Führung teil:
 
Beeindruckend die Arbeit der Glasbläser und -schleifer. Nach Waterford wollten wir endlich das Meer sehen ...
 
2. Etappe:
Glendalough - Waterford - Cork
Tag 211.04.2008
Abschnitt 2Waterford - Tramore - Cork
 193 - 312 km (119 km)
12 Kilometer südlich von Waterford liegt Tramore - ein Touristenstädtchen, aber zur Zeit unseres Besuches fast leer und auch die vielen kleinen Geschäfte am Strand waren geschlossen.
Am fünf Kilometer langen Sandstrand konnten wir zum ersten Mal die würzige Seeluft atmen. Rupert jun. (links im Bild) übte schon mal das Retten mit dem Rettungsring und Rupert sen. posiert vor dem Postkartenmotiv. Im Bild nicht zu erkennen: der starke Wind, der uns um die Ohren wehte. Im Bild ganz klein zu erkennen: Drei weiße Säulen im Hintergrund - da wollten wir sogleich hin ...
 


Der Weg zu diesen drei weißen Säulen führte entlang der Steilküste an einem Schild mit der Aufschrift: "CLIFF WALK - UNSAFE"  - also quasi ungesicherter Klippenweg (soweit mich meine Englischkenntnisse nicht trügen) - vorbei. Ich bin ja jetzt als geborener Bergbewohner nicht wirklich ängstlich, aber der Weg war wirklich zum Teil lebensgefährlich. Links ging es ca. 80 bis 100 Meter kerzengerade die steilen, schroffen Klippen hinunter. auf der rechten Seite wechselten sich Felsen und langes, rutschiges Gras ab. Auch eine Gedenktafel über einen tödlichen Absturz 2003 an dieser Stelle beruhigte uns nicht wirklich. Der Rückweg erfolgte dann sicherheitshalber etwas weiter weg von den Klippen im Landesinnere. Was es mit diesen Türmen und der Statue darauf zu tun hatte, erfuhren wir erst später aus dem "gescheiten" Internet: 1823 wurden diesen drei Säulen und dem "Metal Man" als Installation aufgestellt, um die Seefahrer vor den Untiefen zu warnen.
 
Auf der Fahrt nach Cork erlebten wir wettermäßig fast Alles: Zuerst schien in Tramore noch wunderbar die Sonne - dann nach 10 Minuten ein "Sauwetter" - es hagelte fast - und nach weiteren 10 Minuten war der Regen schon wieder in weiter Ferne ....
 
Zwischengeschichtl:

Wetter in Irland
Viele Menschen jammern über das Wetter in Irland - wir finden es phantastisch: Man kann es nur sehr schwer definieren, entweder es hat gerade geregnet, oder es regnet gerade oder es wird bald regnen ... Man kann es aber genauso anders sehen: es ist gerade schön, oder es war gerade schön oder es wird bald schön ...

Wie gesagt es wechselt dauernd, wobei der Regen bei unserem Aufenthalt nicht die Hauptrolle spielte (wir brauchten nie einen Regenschirm) eher waren eine Jacke und die Mütze unsere ständigen Begleiter, denn neben der warmen Meeresluft (Golfstrom), die wunderbare Wolkengebilde erzeugte, blies ständig und intensiv der Wind.
 
 
 
Nach der abenteuerlichen Wanderung zum "Metal Man" ging es entlang der Küste weiter bis nach Cork, wo wir uns in "Sheila's Hostel"  einquadierten.
1. Etappe3. Etappe
 
 
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