Gästebuch
 Startseite nach rechts Reiseberichte nach rechts Kroatientour 2007 nach rechts 2. Etappe

Reiseberichte

Kroatientour 2007 - 2. Etappe

15. - 29. Juli 2007
Kuchl - Postonja - Dubrovnik - Korcula - Split - Primosten - Krk - Punat - Faaker See - Kuchl
2436 km

Von Dubrovnik hatten wir schon viel gehört - jetzt wollten wir uns mit eigenen Augen von der Einmaligkeit dieser alten Stadt überzeugen - absolut sehenswert ...
 
2. Etappe:
must see - Absolut sehenswert!Dubrovnik
Tag 317.07.2007
 
Dubrovnik - enge GassenAm Nachmittag des dritten Tages machten wir uns mit dem Rad auf den Weg, um die Altstadt - Grade - zu besichtigen. Die ca. 4 km vom Campingplatz bis zu unserem Ziel wurden wir vom ständigen Hupen begleitet. Radfahren ist in Dubrovnik anscheinend nicht sehr verbreitet, vielleicht wegen der Hitze oder wegen der vielen Hügel, oder wegen beiden ...
Auf jeden Fall hatten die Autofahrer Angst vor uns und wir auch ein bisschen vor ihnen ...
Das Womo oder den PKW in der Nähe der Altstadt zu parken, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, es ist schon extrem schwierig einen Parkplatz fürFahrräder in Dubrovnik die Fahrräder zu finden. Am ersten - von uns auserkorenen - Platz, schimpfte uns ein Taxilenker, beim zweiten Platz vertrieb uns ein Mann, der Motorroller vermietete. Wir fanden dann doch ein Plätzchen hinter einen kleinen Brunnen und hofften, dass die Räder auch noch nach unserer Stadtbesichtigung vorhanden wären ...
 
Altstadt von Dubrovnik Wenn man durch das große Pile-Tor in die Altstadt von Dubrovnik eintritt, kommt man wirklich wie im Reiseführer beschrieben, in eine andere Welt: keine Fahrzeuge, viele Menschen und eine historische Kulisse, umgeben von der massiven, alten Stadtmauer auf der man einen ausgiebigen Rundgang machen kann. Der große Onofrio-Brunnen am Anfang der langen, mit weißen Kalkstein gepflasterten Hauptstraße - der Stradun, lud uns zur Abkühlung nach der anstrengenden Radfahrt ein.
An der Fassade des nebenbei gelegenen Franziskaner Klosters befindet sich der Wunschkopf - Ein Stein in der Mauer, der durch viele Füße völlig glatt ist. Wenn man darauf, ohne sich anzuhalten, stehen kann und einen Wunsch äußert, dann geht dieser in Erfüllung, so heißt es in Dubrovnik. Sonja überlegte lange und jedes Mal wieder, wenn wir an diesem Stein vorbeikamen, ob sie es wagen sollte ihn zu besteigen oder nicht ...
 
Garnelen in DubrovnikZuerst besichtigten wir eine alte Apotheke aus dem Jahre 1317, danach ging es die Hauptstraße runter, um die vielen Kirchen und vor allem die engen Gassen auf's Geradewohl zu erkunden und das besondere Flair dieser Stadt, die zum Weltkulturerbe ernannt wurde, zu genießen. Wir genehmigten uns ein herrlich schmeckendes Eis, Mittagessen und ein Bierchen, folgten so manchen sonderbaren und ungewohnten Düften oder auch mal einem Klavierspiel, und entdeckten so für uns diesen herrlichen Ort ...
 
Enge Gassen von DubrovnikAm Besten hat uns die Stimmung in den engen Gassen gefallen, fast wie zuhause in der Salzburger Getreidegasse ...

Gegen Abend begannen wir unseren Rundgang auf der 2 km langen Stadtmauer (Eintritt ca. € 7,--) und der "Tourguide" (ca. € 6,--) sah aus wie ein vorsinflutigartiges Handy. Der nette Herr, der im gebrochenen Deutsch aus dem großen Hörer zu uns sprach, erzählte uns bei über 20 Stationen wirklich viel und ausführlich über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Den ganzen Roman habe ich mir natürlich nicht gemerkt aber der Rundgang auf der imposanten, 25 Meter hohen Stadtmauer ist wirklich sehenswert.
 
Stadtmauer von DubrovnikRupert und Sonja auf der Stadtmauer von Dubrovnik
Hafen von DubrovnikSonnenlicht - Dubrovnik
Ausblick auf das Meer - DubrovnikBrunnen - Dubrovnik
 
Übrigens: Unsere Fahrräder waren am Abend, als wir von unserer Stadtbesichtigung zurück kehrten, beide Gottseidank noch da. Allerdings fehlten die Lampen an unseren Rädern. Naja, alles kann man ja nicht haben und so fuhren wir, begleitet vom Hupen der angsterfüllten Autofahrern den, nicht mehr ganz so anstrengenden Rückweg (wir hatten eine Abkürzung gefunden) gemütlich "nach Hause" zu unserem Wohnmobil, wo wir hundemüde ins Bett fielen ...
 
1. Etappe3. Etappe
 
nach oben ...... zurück